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Friday, May 8, 2020
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2polloslocos

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Wer viel reist und weltoffen ist, lernt jede Menge Menschen kennen, sei es auf der Straße, im Café, im Bus, am Flughafen oder im Hostel. Auch hier gibt es Stereotypen, die der ein oder andere bestimmt schon mal wahrgenommen hat.

Das Rudel

Es ist eine Gruppe, meist Freunde, gerne auch mal eine Familie, die laut sind, rücksichtslos und denken, sowohl der Aufenthaltsraum, die Küche als auch das Gemeinschaftszimmer gehört ihnen. Getreu dem Motto wir sind in die Mehrheit und ein Einzelner kommt nicht gegen uns an. Wenn Sie kochen, nehmen Sie alle Herdplatten in Beschlag anstatt sich auf einige wenige zu beschränken. Im Dorm wird keinerlei Rücksicht genommen, Licht an, Licht aus, laute Gespräche, spätes einfallen ins Zimmer, ich könnte stundenlang so weitermachen.

Der Geizkragen alias der Schnorer

Er oder Sie verhält sich meist zurückhaltend und wartet auf den richtigen Moment. Wenn gekocht wird schwirrt er meist um einen rum und wartet darauf, dass man ihn fragt, ob er mitessen möchte. Ähnlich verhält es sich in geselliger Runde, sie schlürft ewig an ihrem Bier und wartet auf eine Einladung zu einem zweiten, natürlich auf deine Rechnung. Ein weiteres Indiz ist das schnorren von Zigaretten, „eigentlich rauche ich ja gar nicht, aber kann ich eine haben, du bekommst sie später auf jeden Fall zurück“. Er ist knausrig und würde niemals viel Geld alleine ausgeben, aber wenn es um die Gruppe geht, schlägt sie zu, da die Gemeinschaft seinen Luxus mitträgt.

Der Junggebliebene

Er wäre gerne nochmal 20 und obwohl er schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist, lässt er sich sein Alter nicht anmerken. Er ist für jeden Spaß zu haben und kommt manchmal ein bisschen affig rüber. Seine Art und Weise sich zu artikulieren, entspricht nicht ganz seinem Erscheinungsbild. Aber er ist ein sehr geselliger Typ, der meist sehr sport- und partyaffin ist.

Der Chiller mit der Friedenspfeife

Man sieht ihm die Gelassenheit an und durch sein Blut fließt „grünes“ Gold. Er hat immer ein bisschen was dabei und teilt es auch gerne mit Gleichgesinnten. Er ist tiefenentspannt, manchmal etwas verpeilt und lebt von einem Tag in den anderen und lässt sich nur schwer aus der Ruhe bringen. Manchmal verrät ihn sein Style: Dreadlocks, die Liebe zu Reaggae und oftmals sehr weite, bequeme Kleidung.

Das Partyluder/ der Checker

Jeder kennt sie und jeder „liebt“ sie. Für gewöhnlich trinken sie Unmengen Alkohol, Flirten ohne Punkt und ohne Komma und nehmen sich was sie wollen, meist mit Erfolg. Sie heizen die Menge an und entweder springt man auf Ihren Zug auf oder sucht das Weite. Ihnen ist es egal, was Leute von Ihnen denken, so lange sie ihren Spaß haben, ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn Sie in eurem Dorm schlafen, Prost Mahlzeit, wahrscheinlich werdet ihr die ein oder andere schlaflose Nacht haben.

Die Bilderbuch-Backpacker

Man erkennt sie schon von weitem, perfekt ausgestattet, von der Funktionskleidung über die Wanderboots bis hin zum Nachschlagewerk. Sie wissen alles und das für gewöhnlich noch viel besser.

Die frisch verliebten

Sie haben sich auf der Reise kennengelernt oder sind schon lange zusammen, können aber die Finger nicht voneinander lassen und sind 24/7 zusammen. Sie sprechen nur noch in der Mehrzahl und teilen sich alles, sogar das Bett im Dorm.

Die Einsiedler

Eigentlich sind sie fester Bestandteil des Hostels. Sie sind schon seit Wochen am gleichen Ort und lieben es neue Leute kennenzulernen. Sie verstehen sich mit jedem und haben keinerlei Ambitionen weiterzuziehen.

Die Naturliebhaber

Diese Menschen lieben das Natürliche: naturbelassenes Essen, reisen oftmals umweltschonend, stehen von Kopf bis Fuß zu ihrem Körper und Unterhaltungen mit ihnen können etwas schwierig sein.

Die Musiker

Sie reisen mit ihrer Gitarre, oder sind einfach von jeden Instrument angetan und versuchen sich an ihnen. Sie haben normalerweise Rhythmus im Blut und können on top auch noch singen. Natürlich gibt es auch hier den ein oder anderen der es gerne können würde, und kläglich versagt. In der Regel sind sie super gesellig und ziehen die anderen in ihren Bann.

Die Entertainer

Sie betreten den Raum und jeder folgt ihnen. Eigentlich gehören sie auf die Bühne, aber keine Angst eure Begeisterung reicht ihnen völlig um den ganzen Abend so weiter zu machen. Am nächsten Morgen fragt ihr euch, woher euer Bauchmuskelkater kommt. Es ist ganz offensichtlich, vom vielen Lachen vom Vorabend. Mit ihnen wird es niemals langweilig und ihnen gehen nie die Geschichten aus.

Die Dummschwätzer

Niemand will Ihre Geschichten hören. Sie hören sich gerne selbst reden, lassen andere nicht ausreden, denken sie haben immer Recht und lassen einen selbst nur die Augen rollen. Es gibt nur einen Ausweg, wegrennen!

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Wusstet Ihr

  • dass man in Bolivien zum Geburtstag Geld ans Hemd angesteckt bekommt

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Vorurteile müssen nicht immer schlecht sein

Es ist immer wieder schön, in ein Land zu kommen und sich mit Vorurteilen rumzuschlagen.. aber nicht jedes Vorurteil muss schlecht sein, wir haben schon oftmals herzlich gelacht. Wir Deutschen sind ja dafür bekannt, dass wir viel reisen und die ein oder andere Sprache beherrschen.. mehr oder weniger gut.

Deutsche und die englische Sprache

So geschah es auch in Chile und Dank Sebastian müssen wir jetzt ständig an ihn denken.. wenn wir vom “thinking” sprechen. Versucht doch man ein gescheihtes Synonym zu finden. Wir sind für jeden Vorschlag dankbar.

Der ein oder andere von Euch hat das Video bestimmt schon mal gesehen, wir finden es echt lustig.

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Unsere Aussprache

Ach ja und dann amüsiert man sich doch gerne auch mal über unsere Aussprache! Dieses Video ist auch ein Klassiker! Aber mal im Ernst kommen wir wirklich so schroff rüber?

http://www.youtube.com/watch?v=ZlATOHGj9EY

Deutsche im Ausland, was verräte sie?

Ihr ward bestimmt selbst schon mal in der Situation, dass ihr euch auf Meilen fremdgeschämt habt.  Man nehme den typischen Deutschen Touristen, der sich wie folgt kleidet:

  • Teva Sandalen
  • hochgezogene weiße Tennissocken
  • viel zu enge, körperbetonte Shirts, gerne auch mit “lustigen” Slogans: “I love Mallorca”
  • sexy Funktionskleidung
  • Anzeichen von nicht verschmierter Sonnencreme
  • Sonnenbrille mit Sicherungsleine
  • “Safari” Hüte (die schön die Öhrchen bedecken)
Was man an uns schätzt

Über die Grenzen hinaus sind wir Deutschen dafür bekannt, dass wir gewissenhaft, ordentlich, ehrgeizig und organisiert sind. Dieser gute Ruf verhalf uns schon zu dem ein oder anderen Job.

Was ihr jedoch nicht vergessen solltet, erwartet nicht, dass euer Gegenüber ähnlich handelt und hinzu kommt, ihr braucht viel Geduld. Erwartet nicht, dass Gesagtes zeitnah umgesetzt wird. Zudem wird oftmals weniger effizient gearbeitet, im Restaurant, Supermarkt oder in den Ämter.. ja es geht noch langsamer, wie bei uns..;)

Wir sind Weltmeister!

Im nachhinein war jedem klar, dass Deutschland die Weltmeisterschaft gewinnen wird – Richtig! Schön war auch, dass wir von so ziemlich jedem, zum Weltmeistertitel beglückwünscht wurden. Haben wir einen Beitrag geleistet? Vielleicht, zumindestens haben wir keine Party ausgelassen und die Nacht zum Tag gemacht.

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Unsere zwei unvergesslichen Monate zur WM 2014 in Rio de Janeiro haben wir in einem kleinen Film zusammengefasst und hoffen er gefällt euch!

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Wir hatten jede Menge Spaß, lebten den brasilianischen Lifestyle, gewannen neue Freunde, hatten das ein oder andere Bier, hier und da einen Caipirinha und können euch das Books Hostel nur wärmstens empfehlen.

Hier eine kleine Zusammenfassung.

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Es ist unser zweiter Aufenthalt in Rio de Janeiro und passend zur WM bekommt ihr unsere Tipps vom Zuckerhut.

Basics

Rio de Janeiro ist die zweitgrößte Stadt Brasiliens und war bis 1960 Hauptstadt, seitdem ist es Brasilia. Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut und die Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado und der Strand des Stadtteils Copacabana. Rio ist zudem bekannt für seinen Karneval und seine Sambaschulen. Exkurs: Rios Christo ist 30 m hoch und steht auf einem 8 m hohen Sockel, die Christusfigur „Cristo de la Concordia“ in Cochabamba, Bolivien ist 34,2 m hoch und steht auf einem 6,24 m hohen Podest. Hier die Liste der höchsten Christus-Statuen.

Transport
  • Flughafen/ Busterminal

Während des Tages könnt ihr euch mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Stadt schlagen, abends ist es angenehmer in ein registriertes Taxi zu steigen, es ist zwar um einiges teurer, aber wer will sich nach einem stundenlangen Flug noch durch die Menschenmassen quetschen? Vergleichen lohnt sich auch hier.

  • innerstädtisch

Tagsüber empfehlen wir euch den öffentlichen Nahverkehr. Erfragt die Busnummern einfach in eurer Unterkunft. Der Rückweg kann sich hin und wieder schwieriger gestalten, wir haben 2013 stundenlang auf Busse gewartet, aber hey ihr seid im Urlaub, also stresst euch nicht.

Innerhalb der Stadt kostet die Metro 3,50 BRL und die normalen Buslinien 3,00 BRL (Stand Juli 2014).

Weitere Informationen zu Preisen und Verbindungen findet ihr hier:

Busverbindungen innerhalb von Brasilien findet ihr hier.

Sehenswürdigkeiten

City Tours: Free Walking Tour, Favela Tour (Rocinha), City Tour

Cristo Redentor (Christus der Erlöser) und Corcovado

  • Öffnungszeiten: 8 am – 7 pm
  • Tickets für den Zug bekommt ihr online oder an diversen Kiosken, es ist ratsam diese im Voraus zu kaufen.
  • Anfahrt mit dem Bus: aus der South Zone – 583 & 584 aus Downtown 422, aus der North Zone, 497 & 498 mit dem Minivan (Transport und Eintritt)

Pão de Açúcar (Zuckerhut inkl. Seilbahn)

  • Öffnungszeiten: 8 am – 8-9 pm
  • Tickets bekommt ihr online
  • Anfahrt

Jardim Botânico do Rio de Janeiro (Botanischer Garten Rio de Janeiro), Adresse: Rua Jardim Botânico, 1008 – Jardim Botânico, Rio de Janeiro – RJ, 22460-030

Dois Irmãos, ihr fahrt mit dem Bus nach Vidigal (Favela) und nehmt dann ein Motortaxi ca. 5-10 BRL oder einen Minivan ca. 3-6 BRL die Favela hinauf und wandert dann für ca. 45 Minuten durch eine Art Dschungel (Nina hat es mit Flip Flop gemacht). Von hier habt ihr eine atemberaubende Aussicht auf Rio de Janeiro.

Strände: Copacabana, Ipanema, Flamengo Beach, hier haben wir an unseren freien Tagen oft gechillt.

Night life

Freitag und Samstags Abends solltet die Lapa unsicher machen (Arcos da Lapa)

Night Clubs findet ihr hier.

Favela Funk Party (Sundays)

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Seit diesem Jahr, sind auch wir Mitglied bei “Couchsurfing.org”, oder besser gesagt Steffi, sie verwaltet unseren Account. Nun fragt ihr euch vielleicht warum wir es erst jetzt nutzen, das können wir leider selbst nicht so genau beantworten, vielleicht mussten wir uns erst an den Gedanken gewöhnen bei Fremden zu wohnen. Aber gut wir sind ja auch fast für 10 Wochen bei Freunden, Familie und Bekannten im letzten Jahr untergekommen.

Was ist Couchsurfing und welches sind die Motive für derartiges Reisen?

Couchsurfing bietet Reisenden zum einem eine kostenfreie Übernachtungsmöglichkeit in einer fremden Stadt, bei mehr oder weniger Fremden. Zum anderen bietet es den Vorteil diese Stadt mit einer Person zu erkunden, die mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut ist und Euch Kultur und Menschen aus einer nicht rein touristischen Perspektive zeigen kann.

Ganz einfach: Einer sucht eine Couch, ein anderer bietet diese an. Wer viel reist, kann das nachvollziehen, andere wiederrum mögen sich fragen, warum sollte ich jemanden völlig Unbekannten aufnehmen und in meine Wohnung lassen? In unserem Fall, sind wir die fremden Eindringlinge, die sich dann mit Sack und Pack ausbreiten.

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Santiago – La Serena

2polloslocos-coquimbo-chileVon Santiago fuhren wir mit Turbus für 5.900 CLP auf direktem Weg nach La Serena. Hier holte uns Felipe, unserer neuer Host ab und es ging direkt weiter zum leckeren BBQ. Jesús, den wir in Santiago kennenlernten, vermittelte uns die neue Bleibe und feuerte erst einmal den Grill an.

La Herradura

Nachdem wir also ein paar Tage in La Herradura gechillt und gedgrillt haben, machten wir uns mit dem Microbus nach Vicuña auf und weiter nach Pisco Elqui. Das Oneway Ticket von Coquimbo nach Pisco Elqui kostete uns 3.000 CLP, die Rückfahrt, gestückelt von Pisco Elqui nach Vicuña und weiter nach La Serena betrug jeweils 2.000 CLP.

Unser Plan war, in Pisco Elqui eine Pisco Tour zu machen und in Vicuña in die Sternewarte von Mamalluca aufzusuchen und die Sterne zu bewundern. Aber wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, verlief alles mal wieder etwas anders.

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Tagesausflug ins Valle de Elqui inkl. Pisco Elqui und Vicuña

2polloslocos-chile15Pisco Elqui, ist ein ganz kleines Örtchen und zugleich das Hauptanbaugebiet der chilenischen Pisco-Trauben.

Nachdem wir nach knapp 3 h endlich im Pisco Elqui ankamen, standen wir vor den verschlossenen Türen der Mistral Destillerie.Vielleicht macht es manchmal Sinn, die Öffnungszeiten im Vorfeld zu checken, Montag RUHETAG!

Also fragten wir nach Alternativen und machten uns dann auf den Weg zur nächten Destillerie Fundo Los Nichos, leichter gesagt als getan, diese liegt nämlich einen kleinen Fussmarsch vom Pisco Elqui entfernt. Nachdem wir bereits 30 Min. liefen reichte es uns und wir hielten den Daumen raus. Ein netter Chilene nahm uns dann bis zu unserem Ziel mit und bot uns an, uns auf seinem Rückweg wieder einzusammeln.

Fundo Los Nichos

Dort angekommen, war die Tour natürlich schon im Gange und wir mussten knapp 30 Min. auf die nächste warten. Steffi freundete sich in der Zeit mit den Haushunden an und hätte sich die morgentliche Dusche auch einfach mal sparen können. Aber dann ging sie los, unsere spanisch geführte Tour durch die Destillerie.

Die Herstellung von Pisco

2polloslocos-chile70Pisco entsteht aus Traubenmost, der junge Wein wird anschließend destilliert. Pisco entsteht aus reinem vergorenem Traubensaft und ist somit ein reines Produkt. Es gibt zwei verschiedene Sorten von Trauben: aromatische Trauben, wie Muskateller, Torontel, Itali, Albilla und nicht aromatische Trauben: Negra Criolla, Uvina, Quebranta, Mollar. Es werden ca. 6-7 kg Trauben verwendet, die dann einen Liter Pisco ergeben. Für gewöhnlich werden Muskatellertrauben verwendet. Bei Fundo los Nichos werden drei Rebsorten verarbeitet Moscatel de alejandria, Moscatel Austria, Pedro Ximénez.

Nach der Destillation in der kupfernen Brennblase, mit aufgesetzter Fraktionierkolonne, beträgt der Alkoholgehalt ca. 60° G.L., welches  identisch mit 60%-Vol. ist. Im Anschluss wird der hochprozentige Pisco auf Trinkstärke reduziert und in Flaschen abgefüllt oder in Fässern zur Reifung eingelagert. Je nach Wasserzugabe wird die optimale Trinkstärke und der Typ des Piscos erzeugt. Im Fundo los Nichos gibt es drei verschiedene Pisco Varianten:

  • Pisco Especial 35 G.L.
  • Pisco Reservado 40 G.L.
  • Gran Pisco 45 G.L.

Es ist eine Minimun 30-tägige Ruhephase der Flaschen vorgeschrieben.

Pisco ist das alkoholische Nationalgetränk in Chile und Peru, in Bolivien trinkt man hingegen eher Singani. Beides mit Vorsicht zu genießen. Über die Ländergrenzen hinaus haben es Pisco Sour und Piscola geschafft, aber vorsicht, das zweitere ist höllisch gefährlich.

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Nachdem wir im Anschluss an die Tour auch noch eine Pisco Variante und ziemlich süßen Wein probiert hatten, machten wir uns auf den “Heimweg”, natürlich sind wir zurück ins Pisco Elqui getrampt und von dort aus haben wir den nächsten Bus nach Vicuña genommen. Falls ihr wie wir einen Tagsesauflug plant, erkundigt euch im Vorfeld nach den Fahrzeiten. In Vicuña wollten wir ja eigentlich die Sterne bestaunen, aber es sollte abermals nicht dazu kommen. Auf unserer Rückfahrt nach Vicuña haben wir noch den schönen, farbenfrohen und mit Wolken versehenen Sonnenuntergang  bestaunt. Ihr könnt euch vorstellen, wie sich das dann auf das Sterne gucken ausgewirkt hat, ganz genau, das Observatorium war geschlossen und wir hatten die Nase voll! Also ging dieses Mal wirklich Richtung Heimat.

Und wenig später hieß es dann Abschied und Abfahrt zurück nach Santiago.

 Hintergrund:

Wie sind wir nach La Serena gekommen?

Es war einer dieser Abende in Santiago, die wir wohl so schnell nicht vergessen werden. Dank eines unserer Couchsurfing Hosts Tom, haben wir einen Kontakt in Santiago bekommen. Da Kifo jedoch auf dem Lollapalooza arbeite, hinterließ er uns den Schlüssel in einem Minimarkt und warnte uns zugleich vor, dass er aktuell keinen Strom hätte, dieser aber im Laufe des Abends wieder eingeschaltet werden solle.

Bei Tageslicht erreichten wir die Wohnung und entschlossen uns ein paar Dinge für das Abendessen einzukaufen. Gegen Einbruch der Dunkelheit kehrten wir zurück in die Wohnung. Natürlich hatten wir im Vorfeld alles gegengecheckt und waren uns sicher, dass sowohl der Ofen, als auch der Herd funktioniert, mal ganz abgesehen von der Elektrizität. Doch damit lagen wir leider nicht ganz richtig. Wir setzten die Stirnlampen auf, schalteten das Gas ein, öffneten das erste kühle Bier und begannen bei schwacher Flamme das Abendessen zuzubereiten. Nach knapp zwei Stunden kam dann der nette man von den “Stadtwerken” und schaltet den Strom wieder ein. Er schaute und zwar etwas verwirrt an, als wir auf die Frage, wie der Mieter dieser Wohnung heißt nur den Spitznamen wussten. Aber gut…so ist das manchmal.

Als wir zum frische Luft schnappen vor die Tür gingen, lernten wir weitere nette Chilen kennen und entschlossen uns mit Ihnen das ein oder andere Bier zu trinken und nach wenigen Minuten war klar, dass wir einen Schlafplatz in La Serene, Coquimbo hatten.

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Wir, als erfahrene Weltenbummler standen schon mehr als einmal vor der Entscheidung, was machen wir, verlassen wir den Flughafen oder suchen wir uns eine ruhige Ecke und bauen unsere Zelte auf!?

Gründe die für einen Flughafenaufenthalt sprechen

Manchmal macht es einfach keinen Sinn, den Flughafen zu verlassen, weil

  • der Weiterflug in ein paar Stunden ist
  • man die Stadt bereits kennt und sie nicht mag
  • die Kosten für Transport und Unterkunft in keinem Verhältnis stehen oder
  • man den Flughafen einfach lieb gewonnen hat
Gründe die für das Verlassen des Flughafens sprechen
  • ein anständiges Bett
  • eine warme Dusche
  • ein nettes Restaurant/ Bar
  • Ruhe

aber manchmal kommt es auch anders, vor allem, wenn man als Backpacker durch die Welt reist.

  • ein Dorm im Hostel bietet nämlich nicht viel davon.

Und nun geht es weiter, wie ihr euch den Aufenthalt um einiges versüßen könnt und wie wir gewöhnlich vorgehen.

1. Materialien sichern

Aus dem Flieger ans Gepäckband und erst mal für jeden einen Gepäckwagen sicher, die Vorteile die sich daraus ergeben sind ganz einfach: Ihr könnt all eure Rucksäcke und Taschen darauf verladen und müsst sie nicht tragen und wenn ihr euch ein nettes Eckchen gesucht habt, bietet der Gepäckwagen noch ein bisschen Sicherheit, vorausgesetzt, ihr ladet die Rucksäcke natürlich vorher ab, sonst könnte jemand ja einfach damit davon fahren.

2. Das richtige Lager finden

Also an die Gepäckwagen und die Gegend erkunden und den perfekten Spot auskundschaften und ihn dann einnehmen. Wichtig ist, ausreichend Strom, dann könnt ihr nämlich die lange Krombacher Filmnacht einleiten. Dazu könnte Jan jetzt eine kleine Anekdote erzählen ;), kurz zusammengefasst: man nehme zwei Mädels, einen Rechner und jede Menge Filme und das die ganze Nacht. Zudem sind Ecken ganz gut, da ihr geschützter seid, vor ungebeten Gästen, Lärm, Licht und Kältewellen. Der Trolley kann euch weiteren Schutz geben.

Viele Flughäfen bieten mittlerweile kostenfreies Internet an. Falls ihr jedoch Pech haben solltet, macht es manchmal Sinn, auf die Suche zu gehen, hin und wieder findet sich ein ungesichertes Netz, oder einfach mal nett nachfragen.

Eine weitere Alternative für vorübergehendes Entertainment bieten Cafés und Restaurants und zudem die Möglichkeit einer Stärkung.

Viele Flughäfen haben Sitzreihen mit Armlehmen, nicht sehr komfortabel wenn man auf ihnen schlafen möchte, aber die ohne sind für gewöhnlich ganz ok. Hier solltet ihr entweder auf eurem Gepäck schlafen, oder es irgendwie so verstauen, dass ihr ungewöhnliche Bewegungen spürt.

Eine weitere Option bietet der Transitbereich, also sofern es möglich ist, einfach alles einchecken was ihr nicht braucht und vielleicht ist es drinnen bequemer oder leerer.

3. Das Nest einrichten

Wir sind Jäger und Sammler und mittlerweile ganz gut aufgestellt, was Equipment angeht. Man nehme zwei Rettungsfolien, 1-2 Flugzeugdecken, eine zweigeteilte Isomatte, vielleicht noch ein Kissen und baue sein Hab und Gut an die Wand und lege sich halb drauf. Karabiner können das Ganze dann noch verbinden.

4. Die Nahrungsaufnahme

Flughäfen sind meist überteuert, also versucht euch im Vorfeld ausreichend Nahrung und Getränke zu besorgen und diese dann mitzunehmen, denkt an die 100 ml im Handgepäck. Wir haben meistens Baguette, Aufschnitt, Süßes und Salziges und hin und wieder die Pizza vom Vortag dabei.

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Das Hogar Sucre ist bereit für die WM

Im Kinderheim Hogar Sucre konnten wir, Dank der großzügigen Spenden der Familie Czech, einen großen Satz Fussball Bekleidung abliefern. Die Jungs haben sich wahnsinnig über die Trikots, kurze- und lange Hosen, Jacken, Handschuhe, und Fußballschuhe gefreut.

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Unsere Einkaufsliste

Auch hier konnten wir Dank der finanziellen Spenden aus Deutschland weitere sinnvolle Anschaffungen tätigen. Da nicht alle Kinder eine Schuluniform hatten, konnten wir fünf komplette Sätze mit den Geldern aus Deutschland finanzieren. Die Jungs haben jetzt einen eigenen Cardigan, einen zweiteiligen Trainingsanzug, eine kurze Sporthose und ein langärmeliges Trikot.

Zudem haben wir dem Heim Hygieneartikel besorgen können, dazu zählten:

  • Toilettenpapier
  • Seife, damit die Jungs ihre eigene Wäsche waschen können
  • Zahnbürsten und Zahnpasta
  • Shampoo
Danke Robin!

An dieser Stellen möchten wir uns auch recht herzlich für das Engagement von Robin K. bedanken, der vor Ort vermittelt und koordiniert hat.

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Hintergrundinformationen:

Der “Hogar Sucre” ist ein Kinderheim für Jungen, das in der Stadt Sucre liegt. Es wird von staatlicher Seite geleitet und unterstützt.

Das Grundstück liegt an einem Hang und ist recht groß. So befinden sich neben einigen Feldern, noch ein leer stehendes Schwimmbecken, ein Beton- und ein Erdfußballplatz auf dem Gelände. Außerdem gibt es noch eine kleine Bäckerei und eine Metallwerkstatt. Viele Dinge sind jedoch leider in einem bedauerlichen Zustand, bei starkem Regen tritt schon mal Wasser in die Gebäude ein.

Viele der Jungs haben noch Familienmitglieder, die sich aber entweder nicht in der Lage sehen, diese aufzuziehen, oder denen das Sorgerecht aufgrund von Misshandlung, etc. entzogen wurde. Derzeit leben ca. 25 Jungen im Hogar. Sie haben ein Alter zwischen 5 und 17 Jahren. Freiwillige arbeiten in der Betreuung der Jugendlichen und in der Hausaufgabenbetreuung mit. Aber auch bei allen Arbeiten, die im Kinderheim anfallen, wie z.B. Garten umgraben oder Müll sammeln. Außerdem wird ihnen die Möglichkeit gegeben, selbstständig Projekte und kleinere Aktionen sowie kleinere Ausflüge durchzuführen.

Adresse/ Kontakt:

Calle Dalence Nr. 759, Sucre, Bolivien.

Bolivianisches Kinderhilfswerk e.V.

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Probieren geht über studieren.

Dieses Video soll keinen falschen Eindruck von uns vermitteln, aber wir haben doch schon mal das ein oder andere Erfrischungsgetränk getestet und lieben gelernt. Und in Gesellschaft trinkt es sich doch gleich viel besser.

Also schaut einfach mal rein, vielleicht seid ihr Part unseres 1. Videos Cheers around the world und wenn nicht, ich bin mir sicher, es folgen weitere!

Die internationale Version seht ihr unten aufgeführt, und hier die für Deutschland:

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