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Mittwoch, August 1, 2018
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Wer viel reist und weltoffen ist, lernt jede Menge Menschen kennen, sei es auf der Straße, im Café, im Bus, am Flughafen oder im Hostel. Auch hier gibt es Stereotypen, die der ein oder andere bestimmt schon mal wahrgenommen hat.

Das Rudel

Es ist eine Gruppe, meist Freunde, gerne auch mal eine Familie, die laut sind, rücksichtslos und denken, sowohl der Aufenthaltsraum, die Küche als auch das Gemeinschaftszimmer gehört ihnen. Getreu dem Motto wir sind in die Mehrheit und ein Einzelner kommt nicht gegen uns an. Wenn Sie kochen, nehmen Sie alle Herdplatten in Beschlag anstatt sich auf einige wenige zu beschränken. Im Dorm wird keinerlei Rücksicht genommen, Licht an, Licht aus, laute Gespräche, spätes einfallen ins Zimmer, ich könnte stundenlang so weitermachen.

Der Geizkragen alias der Schnorer

Er oder Sie verhält sich meist zurückhaltend und wartet auf den richtigen Moment. Wenn gekocht wird schwirrt er meist um einen rum und wartet darauf, dass man ihn fragt, ob er mitessen möchte. Ähnlich verhält es sich in geselliger Runde, sie schlürft ewig an ihrem Bier und wartet auf eine Einladung zu einem zweiten, natürlich auf deine Rechnung. Ein weiteres Indiz ist das schnorren von Zigaretten, „eigentlich rauche ich ja gar nicht, aber kann ich eine haben, du bekommst sie später auf jeden Fall zurück“. Er ist knausrig und würde niemals viel Geld alleine ausgeben, aber wenn es um die Gruppe geht, schlägt sie zu, da die Gemeinschaft seinen Luxus mitträgt.

Der Junggebliebene

Er wäre gerne nochmal 20 und obwohl er schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist, lässt er sich sein Alter nicht anmerken. Er ist für jeden Spaß zu haben und kommt manchmal ein bisschen affig rüber. Seine Art und Weise sich zu artikulieren, entspricht nicht ganz seinem Erscheinungsbild. Aber er ist ein sehr geselliger Typ, der meist sehr sport- und partyaffin ist.

Der Chiller mit der Friedenspfeife

Man sieht ihm die Gelassenheit an und durch sein Blut fließt „grünes“ Gold. Er hat immer ein bisschen was dabei und teilt es auch gerne mit Gleichgesinnten. Er ist tiefenentspannt, manchmal etwas verpeilt und lebt von einem Tag in den anderen und lässt sich nur schwer aus der Ruhe bringen. Manchmal verrät ihn sein Style: Dreadlocks, die Liebe zu Reaggae und oftmals sehr weite, bequeme Kleidung.

Das Partyluder/ der Checker

Jeder kennt sie und jeder „liebt“ sie. Für gewöhnlich trinken sie Unmengen Alkohol, Flirten ohne Punkt und ohne Komma und nehmen sich was sie wollen, meist mit Erfolg. Sie heizen die Menge an und entweder springt man auf Ihren Zug auf oder sucht das Weite. Ihnen ist es egal, was Leute von Ihnen denken, so lange sie ihren Spaß haben, ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn Sie in eurem Dorm schlafen, Prost Mahlzeit, wahrscheinlich werdet ihr die ein oder andere schlaflose Nacht haben.

Die Bilderbuch-Backpacker

Man erkennt sie schon von weitem, perfekt ausgestattet, von der Funktionskleidung über die Wanderboots bis hin zum Nachschlagewerk. Sie wissen alles und das für gewöhnlich noch viel besser.

Die frisch verliebten

Sie haben sich auf der Reise kennengelernt oder sind schon lange zusammen, können aber die Finger nicht voneinander lassen und sind 24/7 zusammen. Sie sprechen nur noch in der Mehrzahl und teilen sich alles, sogar das Bett im Dorm.

Die Einsiedler

Eigentlich sind sie fester Bestandteil des Hostels. Sie sind schon seit Wochen am gleichen Ort und lieben es neue Leute kennenzulernen. Sie verstehen sich mit jedem und haben keinerlei Ambitionen weiterzuziehen.

Die Naturliebhaber

Diese Menschen lieben das Natürliche: naturbelassenes Essen, reisen oftmals umweltschonend, stehen von Kopf bis Fuß zu ihrem Körper und Unterhaltungen mit ihnen können etwas schwierig sein.

Die Musiker

Sie reisen mit ihrer Gitarre, oder sind einfach von jeden Instrument angetan und versuchen sich an ihnen. Sie haben normalerweise Rhythmus im Blut und können on top auch noch singen. Natürlich gibt es auch hier den ein oder anderen der es gerne können würde, und kläglich versagt. In der Regel sind sie super gesellig und ziehen die anderen in ihren Bann.

Die Entertainer

Sie betreten den Raum und jeder folgt ihnen. Eigentlich gehören sie auf die Bühne, aber keine Angst eure Begeisterung reicht ihnen völlig um den ganzen Abend so weiter zu machen. Am nächsten Morgen fragt ihr euch, woher euer Bauchmuskelkater kommt. Es ist ganz offensichtlich, vom vielen Lachen vom Vorabend. Mit ihnen wird es niemals langweilig und ihnen gehen nie die Geschichten aus.

Die Dummschwätzer

Niemand will Ihre Geschichten hören. Sie hören sich gerne selbst reden, lassen andere nicht ausreden, denken sie haben immer Recht und lassen einen selbst nur die Augen rollen. Es gibt nur einen Ausweg, wegrennen!

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Vorurteile müssen nicht immer schlecht sein

Es ist immer wieder schön, in ein Land zu kommen und sich mit Vorurteilen rumzuschlagen.. aber nicht jedes Vorurteil muss schlecht sein, wir haben schon oftmals herzlich gelacht. Wir Deutschen sind ja dafür bekannt, dass wir viel reisen und die ein oder andere Sprache beherrschen.. mehr oder weniger gut.

Deutsche und die englische Sprache

So geschah es auch in Chile und Dank Sebastian müssen wir jetzt ständig an ihn denken.. wenn wir vom „thinking“ sprechen. Versucht doch man ein gescheihtes Synonym zu finden. Wir sind für jeden Vorschlag dankbar.

Der ein oder andere von Euch hat das Video bestimmt schon mal gesehen, wir finden es echt lustig.

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Unsere Aussprache

Ach ja und dann amüsiert man sich doch gerne auch mal über unsere Aussprache! Dieses Video ist auch ein Klassiker! Aber mal im Ernst kommen wir wirklich so schroff rüber?

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Deutsche im Ausland, was verräte sie?

Ihr ward bestimmt selbst schon mal in der Situation, dass ihr euch auf Meilen fremdgeschämt habt.  Man nehme den typischen Deutschen Touristen, der sich wie folgt kleidet:

  • Teva Sandalen
  • hochgezogene weiße Tennissocken
  • viel zu enge, körperbetonte Shirts, gerne auch mit „lustigen“ Slogans: „I love Mallorca“
  • sexy Funktionskleidung
  • Anzeichen von nicht verschmierter Sonnencreme
  • Sonnenbrille mit Sicherungsleine
  • „Safari“ Hüte (die schön die Öhrchen bedecken)
Was man an uns schätzt

Über die Grenzen hinaus sind wir Deutschen dafür bekannt, dass wir gewissenhaft, ordentlich, ehrgeizig und organisiert sind. Dieser gute Ruf verhalf uns schon zu dem ein oder anderen Job.

Was ihr jedoch nicht vergessen solltet, erwartet nicht, dass euer Gegenüber ähnlich handelt und hinzu kommt, ihr braucht viel Geduld. Erwartet nicht, dass Gesagtes zeitnah umgesetzt wird. Zudem wird oftmals weniger effizient gearbeitet, im Restaurant, Supermarkt oder in den Ämter.. ja es geht noch langsamer, wie bei uns..;)

Wir sind Weltmeister!

Im nachhinein war jedem klar, dass Deutschland die Weltmeisterschaft gewinnen wird – Richtig! Schön war auch, dass wir von so ziemlich jedem, zum Weltmeistertitel beglückwünscht wurden. Haben wir einen Beitrag geleistet? Vielleicht, zumindestens haben wir keine Party ausgelassen und die Nacht zum Tag gemacht.

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Traurig aber wahr

Mein Auslandssemester 2006 in Valencia führte mir das erste Mal vor Augen, wie Freunde mit deinem Fernbleiben umgehen. Mein Reisedrang wurde nicht weniger und im Laufe der Zeit, musste ich wohl oder übel feststellen, dass nicht jeder die Begeisterung für das Reisen teilt.

Was ich niemandem verübeln kann, jeder hat seine Prioritäten und Verpflichtungen, aber ich bin der Meinung, dass auch jeder das tun sollte, was ihn glücklich macht.

Auf, auf und davon

Wann immer ich auf Reisen,  oder längere Zeit an einem anderen Ort war, schrieb ich E-Mails, der ein oder andere kreidete mir dies an und meinte es sei sehr unpersönlich, aber meine Intension war, die die es interessiert über mein Leben zu informieren.  Die, die antworteten bekamen auch meist eine ausführliche Schilderung der Dinge.

Ihr glaubt es nicht, aber in der Heimat steht ihr in ständigem Kontakt zu euren liebsten, eine SMS hier, ein Anruf da, man trifft sich mal schnell auf ein Bierchen, aber sobald ihr die Grenzen verlasst, stellt sich der ein oder andere gut geglaubte Freund als gar nicht mehr so verbunden und vertraut dar.

Ich würde die Daheimgebliebenen in folgende Stereotypen unterteilen:

  • Die begeisterten Verfolger

Es gibt Menschen, die verfolgen jeden Schritt von euch, suchen den nächsten Ort auf der Landkarte und können es kaum erwarten mehr von euren Abenteuern zu erfahren. Wenn sich ihnen die Möglichkeit bietet, würden sie den nächsten Flieger nehmen und euch besuchen kommen. Sie sind jene, die Facebook-Posts kommentieren und „liken“, euch auf Eure E-Mails antworten und in Gedanken bei euch sind.

  • Die Stillschweigenden

Sie lesen fleißig eure Nachrichten und sind ebenso interessiert wie die Verfolger, jedoch haben sie Verpflichtungen und so träumen sie von deinen Abenteuern und wünschen sich, dass sie es vielleicht auch eines Tages leben können.

  • Die Desinteressierten

Sie haben kein Verständnis für dein Tun und verwickeln euch immer wieder in vorwurfsvolle Gespräche: „Werde doch endlich mal Erwachsen! Was soll denn mal aus dir werden? Wie willst du jemals wieder Fuß in der Arbeitswelt fassen? Willst du nicht irgendwann mal eine Familie gründen? Meinst du nicht, du bist langsam zu alt für das umherziehen? Vor was läufst du eigentlich weg? etc.“ kennt ihr, na dann willkommen in meiner Welt.

  • Die Bequemen

Ihr geht auf Reisen und denkt eigentlich, dass euren Freunden was an euch liegt und sie mit euch in Kontakt bleiben wollen. Was sich jedoch als schwierig herausstellt, da sie nicht in der Lage sind die einfachsten Tools, die eine Kommunikation sicherstellen würden, zu installieren. Da wäre ein zwei minütiger Skype Download auf das Endgerät, ein zeitnahes antworten via diverser Messenger Tools, was einen Fluss an zeitnahen Informationen zulassen würde oder auf Nachfragen ein Zeitfenster einräumen, dass der Reisende auf dem Festnetz oder Handy anrufen kann.

Ich kann verstehen, dass Hauruck-Aktionen nicht immer funktionieren, aber nach über einem Jahr, lasse ich keine Ausrede mehr zählen.

  • Die Neider

Eigentlich können sie nichts dafür, sie würden gerne euer Leben leben, aber haben einfach nicht die „Mumm“ den Schritt zu wagen. Sie haben kein Verständnis für eure Reiselust und machen euch auch gerne Vorwürfe, dass ihr sie zurückgelassen habt.

Es ist gar nicht so schwer: Geld ansparen, Ideen entwickeln, Job, Wohnung und alles was dazu gehört kündigen, Flug buchen, Rucksack packen und ab dafür, ausführlichere Infos findet ihr hier.

Freundschaft sollte über die Grenzen hinaus gepflegt werden

Diese genannten Typen beziehen sich auf mein Fernbleiben, sobald ich meinen Fuß nach Deutschland setze, verhalten sich diese Typen relativ unberechenbar und die Grenzen verschieben sich und verschwinden zum Teil, im positiven Sinn versteht sich ;).

Eure Freunde werden sich bestimmt ganz unterschiedlich verhalten, aber oben beschriebenes kann unter Umständen eintreffen, also seid vorbereitet, wenn gut geglaubte Freunde sich zurückziehen oder sogar verstummen. Jeder hat seine eigenen Gründe und ich verurteile auch niemanden dafür, es ist nur einfach schade und in manchen Fällen sehr traurig.

 

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Seit diesem Jahr, sind auch wir Mitglied bei „Couchsurfing.org“, oder besser gesagt Steffi, sie verwaltet unseren Account. Nun fragt ihr euch vielleicht warum wir es erst jetzt nutzen, das können wir leider selbst nicht so genau beantworten, vielleicht mussten wir uns erst an den Gedanken gewöhnen bei Fremden zu wohnen. Aber gut wir sind ja auch fast für 10 Wochen bei Freunden, Familie und Bekannten im letzten Jahr untergekommen.

Was ist Couchsurfing und welches sind die Motive für derartiges Reisen?

Couchsurfing bietet Reisenden zum einem eine kostenfreie Übernachtungsmöglichkeit in einer fremden Stadt, bei mehr oder weniger Fremden. Zum anderen bietet es den Vorteil diese Stadt mit einer Person zu erkunden, die mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut ist und Euch Kultur und Menschen aus einer nicht rein touristischen Perspektive zeigen kann.

Ganz einfach: Einer sucht eine Couch, ein anderer bietet diese an. Wer viel reist, kann das nachvollziehen, andere wiederrum mögen sich fragen, warum sollte ich jemanden völlig Unbekannten aufnehmen und in meine Wohnung lassen? In unserem Fall, sind wir die fremden Eindringlinge, die sich dann mit Sack und Pack ausbreiten.

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