4shared
Samstag, Juni 23, 2018
Home Tipps

0 1487

Es ist unser zweiter Aufenthalt in Rio de Janeiro und passend zur WM bekommt ihr unsere Tipps vom Zuckerhut.

Basics

Rio de Janeiro ist die zweitgrößte Stadt Brasiliens und war bis 1960 Hauptstadt, seitdem ist es Brasilia. Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut und die Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado und der Strand des Stadtteils Copacabana. Rio ist zudem bekannt für seinen Karneval und seine Sambaschulen. Exkurs: Rios Christo ist 30 m hoch und steht auf einem 8 m hohen Sockel, die Christusfigur „Cristo de la Concordia“ in Cochabamba, Bolivien ist 34,2 m hoch und steht auf einem 6,24 m hohen Podest. Hier die Liste der höchsten Christus-Statuen.

Transport
  • Flughafen/ Busterminal

Während des Tages könnt ihr euch mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Stadt schlagen, abends ist es angenehmer in ein registriertes Taxi zu steigen, es ist zwar um einiges teurer, aber wer will sich nach einem stundenlangen Flug noch durch die Menschenmassen quetschen? Vergleichen lohnt sich auch hier.

  • innerstädtisch

Tagsüber empfehlen wir euch den öffentlichen Nahverkehr. Erfragt die Busnummern einfach in eurer Unterkunft. Der Rückweg kann sich hin und wieder schwieriger gestalten, wir haben 2013 stundenlang auf Busse gewartet, aber hey ihr seid im Urlaub, also stresst euch nicht.

Innerhalb der Stadt kostet die Metro 3,50 BRL und die normalen Buslinien 3,00 BRL (Stand Juli 2014).

Weitere Informationen zu Preisen und Verbindungen findet ihr hier:

Busverbindungen innerhalb von Brasilien findet ihr hier.

Sehenswürdigkeiten

City Tours: Free Walking Tour, Favela Tour (Rocinha), City Tour

Cristo Redentor (Christus der Erlöser) und Corcovado

  • Öffnungszeiten: 8 am – 7 pm
  • Tickets für den Zug bekommt ihr online oder an diversen Kiosken, es ist ratsam diese im Voraus zu kaufen.
  • Anfahrt mit dem Bus: aus der South Zone – 583 & 584 aus Downtown 422, aus der North Zone, 497 & 498 mit dem Minivan (Transport und Eintritt)

Pão de Açúcar (Zuckerhut inkl. Seilbahn)

  • Öffnungszeiten: 8 am – 8-9 pm
  • Tickets bekommt ihr online
  • Anfahrt

Jardim Botânico do Rio de Janeiro (Botanischer Garten Rio de Janeiro), Adresse: Rua Jardim Botânico, 1008 – Jardim Botânico, Rio de Janeiro – RJ, 22460-030

Dois Irmãos, ihr fahrt mit dem Bus nach Vidigal (Favela) und nehmt dann ein Motortaxi ca. 5-10 BRL oder einen Minivan ca. 3-6 BRL die Favela hinauf und wandert dann für ca. 45 Minuten durch eine Art Dschungel (Nina hat es mit Flip Flop gemacht). Von hier habt ihr eine atemberaubende Aussicht auf Rio de Janeiro.

Strände: Copacabana, Ipanema, Flamengo Beach, hier haben wir an unseren freien Tagen oft gechillt.

Night life

Freitag und Samstags Abends solltet die Lapa unsicher machen (Arcos da Lapa)

Night Clubs findet ihr hier.

Favela Funk Party (Sundays)

0 1337

Wir, als erfahrene Weltenbummler standen schon mehr als einmal vor der Entscheidung, was machen wir, verlassen wir den Flughafen oder suchen wir uns eine ruhige Ecke und bauen unsere Zelte auf!?

Gründe die für einen Flughafenaufenthalt sprechen

Manchmal macht es einfach keinen Sinn, den Flughafen zu verlassen, weil

  • der Weiterflug in ein paar Stunden ist
  • man die Stadt bereits kennt und sie nicht mag
  • die Kosten für Transport und Unterkunft in keinem Verhältnis stehen oder
  • man den Flughafen einfach lieb gewonnen hat
Gründe die für das Verlassen des Flughafens sprechen
  • ein anständiges Bett
  • eine warme Dusche
  • ein nettes Restaurant/ Bar
  • Ruhe

aber manchmal kommt es auch anders, vor allem, wenn man als Backpacker durch die Welt reist.

  • ein Dorm im Hostel bietet nämlich nicht viel davon.

Und nun geht es weiter, wie ihr euch den Aufenthalt um einiges versüßen könnt und wie wir gewöhnlich vorgehen.

1. Materialien sichern

Aus dem Flieger ans Gepäckband und erst mal für jeden einen Gepäckwagen sicher, die Vorteile die sich daraus ergeben sind ganz einfach: Ihr könnt all eure Rucksäcke und Taschen darauf verladen und müsst sie nicht tragen und wenn ihr euch ein nettes Eckchen gesucht habt, bietet der Gepäckwagen noch ein bisschen Sicherheit, vorausgesetzt, ihr ladet die Rucksäcke natürlich vorher ab, sonst könnte jemand ja einfach damit davon fahren.

2. Das richtige Lager finden

Also an die Gepäckwagen und die Gegend erkunden und den perfekten Spot auskundschaften und ihn dann einnehmen. Wichtig ist, ausreichend Strom, dann könnt ihr nämlich die lange Krombacher Filmnacht einleiten. Dazu könnte Jan jetzt eine kleine Anekdote erzählen ;), kurz zusammengefasst: man nehme zwei Mädels, einen Rechner und jede Menge Filme und das die ganze Nacht. Zudem sind Ecken ganz gut, da ihr geschützter seid, vor ungebeten Gästen, Lärm, Licht und Kältewellen. Der Trolley kann euch weiteren Schutz geben.

Viele Flughäfen bieten mittlerweile kostenfreies Internet an. Falls ihr jedoch Pech haben solltet, macht es manchmal Sinn, auf die Suche zu gehen, hin und wieder findet sich ein ungesichertes Netz, oder einfach mal nett nachfragen.

Eine weitere Alternative für vorübergehendes Entertainment bieten Cafés und Restaurants und zudem die Möglichkeit einer Stärkung.

Viele Flughäfen haben Sitzreihen mit Armlehmen, nicht sehr komfortabel wenn man auf ihnen schlafen möchte, aber die ohne sind für gewöhnlich ganz ok. Hier solltet ihr entweder auf eurem Gepäck schlafen, oder es irgendwie so verstauen, dass ihr ungewöhnliche Bewegungen spürt.

Eine weitere Option bietet der Transitbereich, also sofern es möglich ist, einfach alles einchecken was ihr nicht braucht und vielleicht ist es drinnen bequemer oder leerer.

3. Das Nest einrichten

Wir sind Jäger und Sammler und mittlerweile ganz gut aufgestellt, was Equipment angeht. Man nehme zwei Rettungsfolien, 1-2 Flugzeugdecken, eine zweigeteilte Isomatte, vielleicht noch ein Kissen und baue sein Hab und Gut an die Wand und lege sich halb drauf. Karabiner können das Ganze dann noch verbinden.

4. Die Nahrungsaufnahme

Flughäfen sind meist überteuert, also versucht euch im Vorfeld ausreichend Nahrung und Getränke zu besorgen und diese dann mitzunehmen, denkt an die 100 ml im Handgepäck. Wir haben meistens Baguette, Aufschnitt, Süßes und Salziges und hin und wieder die Pizza vom Vortag dabei.

0 892

Bestimmt habt Ihr Euch auch schon mal gefragt, wann ist die beste Reisezeit für ein bestimmtes Land. Auf folgenden Seiten bekommt Ihr Antworten über Regenwahrscheinlichkeit, Sonnenstunden, Temperaturen und weitere nützliche Informationen.

Wie ihr Euch vorstellen könnt, sind wir das ein oder andere Mal überrascht worden, da es leider keinerlei Garantie gibt. Aber es ist auf jeden Fall ratsam sich im Vorfeld über die vorliegenden Wetterbedingungen, inklusive Regenzeiten, Tsunamiewarnungen und andere mögliche Naturkatastrophen zu informieren. Ihr wollt doch keine bösen Überraschungen erleben. Aber wenn Ihr ein bisschen vorbereitet seid, solltet ihr zu mindestens trockenen Fußes da ankommen, wo Ihr hin wollt.

Manchmal könnt ihr es leider nicht beeinflussen, und ihr werdet wortwörtlich im Regen stehen, aber dann macht einfach das Beste daraus, auch ein pitschnasser Tag, kann abenteuerlich und einzigartig sein.

In Palenque (Mexiko) hatten wir einen derartigen Tag. Aufgrund unserer etwas eng getackteten Route durch Yucatan hatten wir nur einen Tag für die Wasserfälle und die Mayastätte, take it or leave it. Hier haben sich die Regenponchos und die wasserdichte Kamera mehr als ausgezahlt. Wir waren zwar ziemlich durchgefroren, aber Heißgetränke, Wechselbekleidung und eine warme Dusche im Anschluss haben den Tag abgerundet.

Und ein bisschen Regen hat ja noch niemandem geschadet.

Daher empfehlen wir zwingend ein Regencape für Euren Rucksack. Zum einem bittet es Schutz bei den Transporten, der Rucksack ist nicht ganz so leicht zugänglich und klar die eigentliche Funktion, es schützt vor Regen.

Ein Einweg-Regencapes/ Regenponcho, Kosten ca. 0,25 EUR, ist ebenfalls nicht verkehrt. Dies kann bei Bedarf auch super umfunktioniert werden und mal als Zeltplane, Rucksachschutz usw. verwendet werden. Seid kreativ und berichtet uns gerne von Euren Erlebnissen, wenn Ihr Sachen umfunktioniert!

0 1971

Prinzipiell können Around the World Tickets bestimmt eine tolle Sache sein, Grundvoraussetzung, ihr solltet im Voraus wissen wo ihr wann sein möchte. Und das ist unser Problem, oftmals wussten wir das nicht oder haben uns spontan um entschieden. Also wenn ihr einen vorgeschrieben Zeitraum habt, z. B. die Zeit zwischen einem Jobwechsel, ein Sabbatical, Hochzeitsreise, etc. und auch eure zu bereisenden Länder festgelegt habt, kann es auf jeden Fall Sinn machen, sich bei folgenden Allianzen umzuschauen:

 

Around the world tickets (ATW)OneworldSkyteam & Star Alliance.

 

Airpässe sind leider oftmals an bestimmte Konditionen gebunden, aber hier bekommt ihr auch einen Überblick:

Afrika: Go AfricaStar Alliance Africa AirpassVisit AfricaBesuchen Sie den Nahen Osten

AsienDiscovery AirpassGo AsiaGo Greater ChinaGo, RussiaSingapore Airlines Asia Air PassStar Alliance Asien AirpassStar Alliance Japan AirpassStar Alliance China AirpassVisit AsiaVisit Malaysia,Visit JapanVisit Japan TOHOKU,

EuropaGo EuropeStar Alliance Europa AirpassVisit Europe

Nord AmerikaGo MexicoGo USA and CanadaStar Alliance Nord Amerika AirpassVisit North America

OzeanienVisit Australia & New ZealandSingapore Airlines Visit Australia Airpass 

Süd AmerikaGOL/VARIG Brazil Air Pass, GOL/VARIG Northeastern Brazil Air Pass, GOL/VARIG Mercosul AirpassTAM Brazil Air PassTAM South American AirpassVisit South America

Für mehrere KontinenteCircle Asia & South West PacificCircle AtlanticCircle PacificCircle Trip Explorer

Angebote von: STA Travel

 

Zudem kann es Sinn machen, sich mit den Vielfliegerprogrammen der Airlines auseinander zusetzen.

wie z.B. Miles & More, Club Premier, airberlin topbonus, Flying Blue, Air Points, AAdvantage, Executive Club, SkyMiles, Skywards, Etihad Guest, LANPASS, Frequent Flyer und viele mehr.

Manchmal weichen die Flugpreise der unterschiedlichen Airlines nur gering von einander ab, aber aufgrund eurer Vielfliegerprogramme können sich daraus Vorteile ergeben.

Vorteile: Zugang zu Lounges, Rabatte, Upgrades, Prämien, Freiflüge, etc.

 

Wir haben Menschen kennengelernt, die sind mit einem ATW Ticket für 2.000 EUR einmal um die Welt geflogen, also viel Erfolg beim recherchieren! Falls Ihr weitere kennt, lasst es uns wissen, vielen Dank!

0 1372

Lieber Alex,

hier erfährst Du, und alle die es interessieren sollte, wie wir uns unseren Traum finanzieren und finanzieren konnten:

1. Werbung in eigener Sache:

Schreit es in die Welt hinaus, der nächste Geburtstag oder Weihnachten steht bestimmt vor der Tür.

2. Sparen und Verzicht und trennt euch von unnützem Zeug:

Von nichts kommt nichts und wer reisen möchte, sollte sich im Vorfeld auf jeden Fall einen finanziellen Puffer ansparen. Also verzichtet auf neue Anschaffungen, den neusten TV und das trendige Handy, euer altes tut es auch noch eine Weile. Erklärt Eure Wohnung zu einer WG, das spart Miete und ihr gewöhnt euch schon mal an weniger Privatsphäre. Geht weniger Essen und Feiern, daheim kann es auch sehr schön sein, so lange es noch eures ist. Stellt euch auf weniger Komfort ein und macht Zugeständnisse, nutzt die öffentlichen Verkehrsmittel, Studenten sollten ihre Semestertickets viel mehr nutzen, oder schont die Umwelt und lauft oder steigt auf euer Bike. Vielleicht verkauft ihr auch euer Auto!? Klar dauert alles etwas länger, aber am Ende vom Monat werdet ihr euch sicherlich freuen. Kündigt Verträge und verkauft Dinge, die ihr nicht mehr braucht. Ach ja und liebe Raucher, habt ihr mal hochgerechnet, was ihr im Jahr sparen könntet!?

3. Schöpft eure Möglichkeiten aus:

Wir haben beide bis kurz vor Abflug 2012 und 2013 gearbeitet, also versucht alles Organisatorische nebenher zu machen, wenn ihr euch richtig vorbereitet, sollte das gar kein Problem sein und das Geld könnt ihr gut gebrauchen. Als wir 2013 zurück nach Deutschland kamen, haben wir die Zeit genutzt, und unsere Reisekasse aufgebessert, danke an das Bräustüberl Mainz, es war eine super schöne Zeit!

4. Schiebt Dinge nicht zu lange auf

Wenn ihr einen Schnapper seht greift zu und überlegt nicht tagelang, das kann dazu führen, dass der Flug vielleicht das Dreifache kostet und die gewünschte Unterkunft vergriffen ist. Klar kann man auch Glück haben und Last Minute buchen, getreu dem Motto, no risk no fun. Aber wer braucht schon den Nervenkitzel.

Kleiner Tipp: Schaut erst mal unter der Woche, oftmals sind die Wochenenden um einiges teurer und Flexibilität zahlt sich fast immer aus.

5. Haltet euch mit euren Liebsten gut:

Wir hatten das Glück, dass wir wahnsinnige tolle Menschen kennengelernt haben und unsere Familien und Freunde uns Unterschlupf gewährten, sodass wir 2013 in Summe fast 10 Wochen in vertrauter Umgebung leben durften.

6. Versucht es mal um die Ecke:

Viele Restaurants und Unterkünfte im Stadtzentrum oder am Main Plaza, sind um einiges teurer, also lauft einfach mal ein paar Straßen weiter oder fragt die Einheimischen, ich bin mir sicher, ihr werdet es nicht bereuen.

7. Working Holiday

Wer denkt, wir arbeiten nicht, irrt sich.. wir wollen ja noch eine zeit lang so weiter machen. Also checkt die Länder in denen ihr noch arbeiten könnt, und besorgt euch ein Visum (Working Holiday Visa). Bei uns wird es zwar so langsam eng, aber dank Kanada mischen wir da im Winter ordentlich mit.

8. Volunteering

Oftmals könnt ihr einfach Geld sparen indem ihr als Volontäre arbeitet. Nina machte das 2010 in Australien auf einem Tauchboot, Kosten und Logis frei und Tauchen on top.

Weitere hilfreiche Seiten (gegen Gebühr):

http://www.workaway.info/

http://wwoofinternational.org/

http://www.wwoof.net/

Also wie ihr seht, ist das mit der Finanzierung im Vorfeld und während der Reise, gar nicht so schwer.

0 2873

Wer den großen Schritt wagt und alles hinter sich lässt, egal ob für ein paar Wochen, Monate, Jahre oder auf ungewiss, sollte sich darüber im Klaren werden, dass er zwar viele Abenteuer erlebt, atemberaubende Landschaften sieht, neue Freundschaften knüpft, aber auch auf einiges verzichten muss.

Dieser Verzicht zahlt sich aber unserer Meinung nach aus.

1. Ihr werdet schlaflose Nächte haben

Gründe dafür werden sein, Mehrbettzimmer mit ständig wechselnden Rhythmen der anderen Schlafgäste, wie z. B. Toilettengänge, Nachtschwärmer, Frühaufsteher, „unangemeldete“ zusätzliche Gäste, und viele weitere Störfaktoren. Hinzukommt, die Qualität der Betten, wie. z. B. durchgelegene Matratzen, die Verarbeitung des Hochbettes, wenn ihr Pech habt spürt ihr jede Bewegung eurer „Bettpartners.

2. Privatsphäre, was war das noch mal?

Wer sich auf Reisen begibt und nicht sein ganzes Geld innerhalb weniger Wochen zum Fenster hinauswerfen möchte, lernt ganz schnell sich einzuschränken und Abstriche zu machen. Es fängt schon damit an, alle Dinge mit unter die Dusche zu nehmen und sich im Nassen fertig zu machen, falls man sich nicht seinen Zimmergenossen in Unterwäsche präsentieren möchte. Zudem seid ihr in einem Hostel selten alleine, irgendeine Nase, die das Bedürfnis hat euch vollzutexten findet euch auch in der hintersten Ecke. Weiter geht es mit eurer Dreckwäsche, die ab sofort andere für euch waschen werden.

3. Sauberkeit wird in vielen Ländern anders gelebt

Also geht immer von dem schlimmsten aus, dann könnt ihr nur überrascht werden. Ein treuer Freund könnte ein Desinfektionsmittel für Oberflächen und eines für Hände & Haut werden. Zudem sind Seiden- oder Bauwollschlafsäcke sehr hilfreich und auch ein zusätzliches Tuch für befleckte Bettlaken kann helfen etwas besser zu schlafen.

4. Sicherheit solltet ihr groß schreiben

Wir waren fast ein Jahr zusammen auf Reisen und mal davon abgesehen, dass wir beide hin und wieder etwas schusselig sind, und wir somit selbstverschuldet Dinge verloren haben, wurde uns in der gesamten Zeit nicht ein Gegenstand geklaut. Jetzt fragt ihr euch vielleicht, wie das möglich ist, ganz einfach, seid lieber etwas paranoid als fahrlässig und lasst sie nicht unbeaufsichtigt, schließt sie immer weg, wenn ihr nicht in der Nähe seid und zeigt sie auch nicht jedem, z. B. im Bus. Und auch hier kann nur gesagt werden, nehmt nicht alle Wertsache mit auf Reisen und ein älteres Model eures Elektronikgerätes tut es bestimmt auch.

5. Warmes Wasser, regelmäßige Körperpflege und immer dieselben Klamotten

In manchen Ländern werdet ihr es nicht vermissen, aber wenn es draußen um die 8 Grad sind, der Wasserdruck zu wünschen lässt und das „warme“ Wasser kalt ist, bevor es euren Körper berührt, heißt es ganz auf einmal ganz schnell duschen. Zudem werden ihr anfangen die Katzendusche zu lieben.

Anderes Beispiel ihr seid mehrere Tage im Bus unterwegs, weil internationale Flugtickets zu teuer sind oder habt euch in den Kopf gesetzt einen 6.000 zu besteigen. Dafür ist die kommende Dusche umso schöner.

Wir stellen immer wieder voll entsetzen fest, wie schnell Klamotten in Deutschland in der Wäsche landen, auf Reisen ist das anders, da wird das Shirt auch mal 3-4 Tage getragen und der Fleck mal schnell mit der Hand herausgewaschen. Und bevor ein falscher Eindruck entsteht, Unterwäsche wird nicht gewendet und nochmal getragen.

6. Gelüste werden kommen und gehen, oder bleiben

Und die Befriedung könnte sich schwierig gestalten bzw. zu einer Herausforderung werden. Unser Tipp, nehmt euch ausreichend Leckereien mit oder lasst sie euch von Freunden mit einfliegen. Klar, könnt ihr auch vieles vor Ort kaufen, aber oftmals ist es nicht dasselbe.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Nutella, Fanta und Cola in vielen Ländern sehr unterschiedlich schmeckt und für Gummibären Liebhaber unter Euch, es wird eine verdammt schwere Zeit werden. Ein kleiner Trost für alle Schokoladen Liebhaber Kuchen und Torten schmecken fast überall auf der Welt sensationell.

7. Travelbuddys vs. Freundschaft

Ihr solltet euch darüber im Klaren sein, dass eine tolle Freundschaft nicht automatisch bedeutet, dass ihr euch 24 h am Stück über mehrere Wochen und Monate ertragen könnt. Wir haben einige „Paare“ kennengelernt, die Ihre Beziehung beendet haben, Freunde sich nicht mehr in die Augen schauen konnten und selbst Geschwister getrennte Wege gegangen sind. Das ist überhaupt nicht schlimm, nicht jeder hat das Glück, dass man sich über so lange Zeit noch „riechen“ kann. Also überlegt euch gut, mit wem ihr auf Reisen geht und überlegt euch für den Notfall einen Plan B.

8. Seid kreativ

Ihr werdet lernen mit weniger auskommen und Dinge anders zu nutzen. Also wenn ihr mal wieder in der Hostelküche steht, dann traut euch was und fangt an zu mixen, nicht umsonst trägt eine von uns den Spitznamen „Miraculix“.

Aber lasst euch eines gesagt haben, wir bereuen keine Minute, warum wären wir sonst wieder losgereist!?

Ihr werdet genügsamer, lernt die wesentlichen Dinge des Lebens schätzen, verzichtet auf überflüssigen, unnützen Schnickschnack und lernt den Moment und eure Freiheit lieben.

Und für alle, die diese Artikel noch nicht kennen, macht euch selbst ein Bild:

0 941
Wie umgeht ihr Touristenfallen?

Ganz im Ernst, eigentlich ist das gar nicht so schwierig, man muss nur die Augen offen halten, manchmal etwas vorsichtiger sein und nicht alles sofort glauben. Bisher hatten wir mehr Glück als Verstand und sind selbst einige Male nur mit dem Schrecken davon gekommen, aber zukünftig versuchen auch wir uns an folgende Tipps zu halten:

1. Informiert euch ausreichend im Vorfeld

Hilfreich ist das Wissen über Zeitunterschiede, Wechselkurse, ein paar Worte in der Landessprache und die Adresse wo ihr hinwollt, denn oftmals habt ihr keinen Zugriff auf Emails usw.. Zudem solltet ihr euch über die landesüblichen Preise informieren und diese vor Ort vorverhandeln. Bestes Beispiel sind hier die Taxifahrten und verlasst euch nicht auf die „offiziellen Stellen“ z. B. am Flughafen.

Beispiel: Vom Suvarnabhumi Airport, Bangkok wollen die „einfachen“ Taxifahrer knapp 200-400 THB (je nach Verkehr), in die Stadt rein. Der offizielle Taxistand verlangt knapp das Doppelte. Klar habt ihr dann einen Fixpreis, aber der ist um einiges teurer als der reguläre Preis.

2. Lasst euch die Adresse geben

Wir sind oft genug einfach losmarschiert und hatten Probleme den Weg nach Hause zu finden, ein Stadtplan und die Visitenkarte sind nie verkehrt.

Beispiel: Wer unsere Berichte verfolgt hat, weiß, dass wir schon viel zu oft ohne entsprechende Unterlagen losgelaufen sind. Also lernt aus unseren Fehlern.

3. Nehmt Ratschläge anderer an

Es spart euch Zeit, Nerven und Frustration, wenn ihr Tipps anderer annehmt. Wie komme ich von A nach B, welches Café hat leckeren Café und wo funktioniert das Internet, welcher Touranbieter ist vertrauensvoll und welches Hostel sicher.

Beispiel: Wir haben schon oft genug Stunden, wenn nicht sogar Tage darauf verwendet uns „bessere Routen und Unterkünfte“ herauszusuchen, und für was, damit wir am Ende da gelandet sind, was uns Bekannte schon vorher geraten haben.

4. Steigt auf Alternativen um

Statt der völlig überteuerten Stadtrundfahrt, könnt ihr auf die Öffentlichen Verkehrsmittel ausweichen und euch ein Tagesticket kaufen, klar dauert alles etwas länger und ist u. U. nicht auf direktem Weg erreichbar, aber so lernt ihr einen Ort auf ganz persönliche Art und Weise kennen. Eine weitere Alternative könnte ein Fahrrad sein und ihr könnt rasten wo ihr wollt.

Beispiel: Statt ein Taxi vom Flughafen zu nehmen, checkt doch mal die Öffentlichen Verkehrsmittel oder nutzt den Door-to-Door-Shuttle Service, oft auch im Round-Trip buchbar.

5. Vermeidet die Stoßzeiten

Es gibt immer wieder Attraktionen, die von Touristenbussen angefahren werden und man sich dann mit den Massen vor Ort herumschlagen muss. Versucht diese Zeiten zu vermeiden und entweder vorher oder im Anschluss da zu sein.

Beispiel: Unser Schlüsselerlebnis war der Machu Picchu. Wir sind mit den ersten aufgestiegen und haben uns dann mit den Massen über das Gelände geschoben und wie ihr Euch vorstellen könnt, waren die Fotos wenig befriedigend. Nach einem kleinen illegalen Mittagsschläfchen, war die heilige Stätte wie leergefegt und wir hatten alle Zeit der Welt, atemberaubende Bilder zu machen.

6. Lasst Dinge, die ihr nicht braucht „daheim“

Wertvolle und überdimensionale Dinge, wie Schmuck, erzeugen nur Neider, also lasst diese Wertgegenstände lieber direkt daheim oder schließt sie einfach weg, aber warum dann überhaupt mitnehmen. Wenn ihr Eure Handys abends nicht braucht, weil ihr eh kein Netz habt und mal 5 Stunden ohne Internet auskommt, schließt es im Spint ein, ebenso mit Kameras & Co.

Beispiel: Kurz vor Abreise hat Nina schweren Herzens ihren großen Silberarmreif in Deutschland gelassen.

7. Passt auf Eure Sachen auf

Wenn ihr nicht wollt, dass sich andere an Euren Dingen erfreuen, solltet ihr Folgendes beachten:

  • Tragt Eure Wertsachen immer nah bei Euch und klemmt die Handtasche auch gerne mal unter dem Arm ein. Männers, für Eure Geldbörse solltet ihr euch eine andere Tasche suchen und nicht unbedingt die Hosentasche nutzen. Vielleicht tut es auch ein kleineres Portmonee! Zudem solltet ihr nur so viel dabei haben, wie ihr gedenkt auszugeben. Für den Fall, dass ihr gerade Geld abgehoben habt, seht zu, dass ihr es in Sicherheit bringt.
  • Keine Wertsachen im Auto oder Bus zurücklassen.
  • Die Kreditkarte nicht aus der Hand geben bzw. darauf achten, was damit passiert.
  • Fallt nicht auf Ablenkungsmanöver rein: versehentliches Anrempeln, das Fallenlassen von Dingen, Ansprache am Tisch mit einer Zeitung oder ähnlichem und plötzlich fehlt das Handy, die Umzingelung einer Gruppe, Kinder die betteln, etc.
  • besondere Vorsicht solltet ihr an Orten walten lassen, wo viele Menschen sind, die nah bei einander stehen und wo es zu Gedränge kommt, wie z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln und touristischen Orten.
  • Passt auf eure Getränke auf und kauft sie euch lieber selbst!
  • Unterschreibt keine Dokumente, die ihr nicht versteht.

Beispiel: Steffi wurde auf einem Markt Ihre Tasche aufgeschnitten, aber zum Glück hatte diese eine zweite Innentasche.

8. Meidet die Dunkelheit

Wenn ihr versehentlich eine dunkle Gegend durchqueren müsst, macht es schnell und falls ihr vor der Wahl steht, nehmt den Umweg über die „Hauptstraßen“. Ihr wisst nie was hinter der nächsten Ecke wartet, klar kann es auch völlig unbegründet sein, aber es könnte auch böse ausgehen.

Beispiel: Wir hatten uns mal wieder verlaufen und wollten nach dem Weg fragen, die Auskunft wurde uns durch die Gitterstäbe hindurch gegeben, was uns dann doch ein wenig beunruhigte und wir heil froh waren unbeschadet nach Hause gefunden zu haben.

0 863

Vielleicht habt ihr schon einen Eindruck bekommen, wie wir so ticken, nun ja der Name ist ja Programm „2 Pollos locos“ (zwei verrückte Hühner).

Ihr werdet bei uns keine perfekte Packliste finden und auch nicht die professionellste Ausrüstung. Ihr fragt Euch sicher, warum? Ganz einfach, weil wir es bisher nicht brauchten, trotzdem eine atemberaubende Zeit haben und auch so mit unseren Habseligkeiten alles prima managen können.

Also da wir beide ursprünglich ganz andere Pläne hatten und es wie so oft, anders gekommen ist, werdet ihr nun erfahren, dass man auch planlos sein kann und trotzdem unbeschadet von A nach B kommt.

Nina, wurde im November 2012 mit einem Spirituosenhersteller nach Rarotonga (Cookinseln) geflogen und verbrachte dort fünf+fünf super schöne paradiesische Wochen. Eigentlich hatte sie sich darauf eingestellt im Anschluss alleine durch Südamerika zu reisen.

Steffi, entschied sich für eine berufliche Veränderung und merkte sehr bald, dass es nicht das Richtige war.

Einige Skype Telefonate später war klar, wir treffen uns im Januar 2013 auf Kuba und dann geht es gemeinsam durch Zentral-und Südamerika. Es wurden Flüge gebucht und wir trafen uns, zusammen mit Anna, am 21. Januar 2013 in Havanna am Flughafen. Unser Spanisch war nun ja, Tim würde sagen „ausbaufähig“, was uns aber nicht weiter störte, denn wir bekamen trotzdem immer alles, was wir brauchten. Mit Caro und Anna tourten wir dann drei Wochen durch Kuba und flogen im Anschluss nach Cancun, Mexiko.

Wer glaubt unsere weitere Route stand bereits fest, der irrt sich. Von da an haben wir uns treiben und inspirieren lassen und unsere Pläne mehr als einmal spontan geändert. Was uns die ein oder andere schlaflose Nacht beschert hat. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass wir fast 3,5 Tage im Bus von Guayaquil (Ecuador) nach La Paz (Bolivien) unterwegs waren und das auch nur, weil wir noch schnell die Galapagos Inseln eingeschoben haben.

So, nun aber zu den wichtigen Informationen, dazu zählen u.a. Around the world tickets (ATW), Airpässe, welche Länder will ich bereisen und wann ist die beste Zeit dafür, wie komme ich am besten von einem Ort zum anderen und welches Transportmittel ist das Beste, schnellste oder günstigste.

Wir haben beide stundenlang recherchiert und leider oftmals nicht die gewünschten Informationen ausfindig machen können, das ist einer der Hauptgründe weswegen wir uns entschlossen haben diesen Blog zu schreiben und hoffen, dass ihr es einfacher haben werdet und eure Zeit sinnvoller nutzen könnt.

Ein bisschen Planung kann nicht verkehrt sein, aber wir sind der lebende Beweis, dass es auch völlig ohne geht.

0 1289

Seid ihr bereit für das große Abenteuer, und habt Ihr an alles gedacht!?

Da wir bereits fast ein Jahr zusammen unterwegs waren und eine kleine Verschnaufpause in Deutschland hatten, konnten wir uns dieses Mal besser auf alles vorbereiten.

Wenn ihr jedoch das erste Mal aufbrecht, solltet ihr Folgendes bedenken und entsprechende Vorbereitungen treffen.

– Für den Fall, dass ihr selbst kündigt oder ihr gekündigt werdet, denkt daran, euch bei der Agentur für Arbeit zu melden (persönliche Vorsprache zwingend erforderlich), damit Euer Arbeitslosengeldanspruch bestehen bleibt.

– Klärt im Vorfeld ab, wie Ihr bei der Rückkehr nach Deutschland krankenversichert seid.

 Impfungen, erkundigt euch, was ihr wo braucht, wir waren im Tropeninstitut, die haben meistens alles vorrätig

– Handyvertrag stilllegen oder kündigen, vielleicht eine Prepaid-Karte zulegen, oder vor Ort eine besorgen.

– Diverse Abos und Mitgliedschaften kündigen: Zeitungen & Zeitschriften, Sportvereine & Fitnessstudio.

– Gesetzliche Krankenkasse kündigen oder eine Anwartschaft in Erwägung ziehen und eine Auslandskrankenversicherung abschließen, wir sind bei der Hanse Merkur.

– Haftpflichtversicherung, die auch im Ausland greift.

– Bei Wohnungsauflösung: DSL & Telefon, Storm, Nachsendeadresse

– Nicht vergessen scannt alle wichtigen Dokumente ein und speichert sie online ab.

  • Reisepass (ausreichend leere Seiten und beachtet das er lange genug gültig ist)
  • Personalausweis (Checkkartenformat, einfacher zu verstauen)
  • Führerschein & internationaler Führerschein (je nach Reiseland)
  • Impfausweis und merkt euch eure Blutgruppe
  • Kreditkarten (evtl. zwei Visa & Master Card)
  • Bankunterlagen (Vorsicht, TAN´s per SMS, wenn eure Nr. im Ausland nicht funktioniert, Prepaid)
  • Ausreichend Bargeld (EUR, USD, etc.)
  • Unterlagen zur Krankenversicherung
  • Internationaler Studentenausweis (Isic)
  • Tauchschein (und Logbuch)
  • Passbilder
  • Unterlagen zu Flügen und Unterkünften

Um es Euren Eltern und Freunden leichter zu machen solltet ihr Eure Kisten so vorpacken und beschriften, dass das Gewünschte bei Bedarf schnell gefunden werden kann. Es spart Euren Lieben viel Zeit und Ärger. Und wenn Ihr dann noch so liebe Freunde habt wie wir, die Euch besuchen kommen und Sachen aus Deutschland mitbringen, könnt ihr beruhigt mit weniger Gepäck starten.

Falls Ihr weitere Tipps für Vorbereitungen habt, schreibt uns!

WordPress Security

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen