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Mittwoch, Oktober 17, 2018
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Das Hogar Sucre ist bereit für die WM

Im Kinderheim Hogar Sucre konnten wir, Dank der großzügigen Spenden der Familie Czech, einen großen Satz Fussball Bekleidung abliefern. Die Jungs haben sich wahnsinnig über die Trikots, kurze- und lange Hosen, Jacken, Handschuhe, und Fußballschuhe gefreut.

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Unsere Einkaufsliste

Auch hier konnten wir Dank der finanziellen Spenden aus Deutschland weitere sinnvolle Anschaffungen tätigen. Da nicht alle Kinder eine Schuluniform hatten, konnten wir fünf komplette Sätze mit den Geldern aus Deutschland finanzieren. Die Jungs haben jetzt einen eigenen Cardigan, einen zweiteiligen Trainingsanzug, eine kurze Sporthose und ein langärmeliges Trikot.

Zudem haben wir dem Heim Hygieneartikel besorgen können, dazu zählten:

  • Toilettenpapier
  • Seife, damit die Jungs ihre eigene Wäsche waschen können
  • Zahnbürsten und Zahnpasta
  • Shampoo
Danke Robin!

An dieser Stellen möchten wir uns auch recht herzlich für das Engagement von Robin K. bedanken, der vor Ort vermittelt und koordiniert hat.

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Hintergrundinformationen:

Der „Hogar Sucre“ ist ein Kinderheim für Jungen, das in der Stadt Sucre liegt. Es wird von staatlicher Seite geleitet und unterstützt.

Das Grundstück liegt an einem Hang und ist recht groß. So befinden sich neben einigen Feldern, noch ein leer stehendes Schwimmbecken, ein Beton- und ein Erdfußballplatz auf dem Gelände. Außerdem gibt es noch eine kleine Bäckerei und eine Metallwerkstatt. Viele Dinge sind jedoch leider in einem bedauerlichen Zustand, bei starkem Regen tritt schon mal Wasser in die Gebäude ein.

Viele der Jungs haben noch Familienmitglieder, die sich aber entweder nicht in der Lage sehen, diese aufzuziehen, oder denen das Sorgerecht aufgrund von Misshandlung, etc. entzogen wurde. Derzeit leben ca. 25 Jungen im Hogar. Sie haben ein Alter zwischen 5 und 17 Jahren. Freiwillige arbeiten in der Betreuung der Jugendlichen und in der Hausaufgabenbetreuung mit. Aber auch bei allen Arbeiten, die im Kinderheim anfallen, wie z.B. Garten umgraben oder Müll sammeln. Außerdem wird ihnen die Möglichkeit gegeben, selbstständig Projekte und kleinere Aktionen sowie kleinere Ausflüge durchzuführen.

Adresse/ Kontakt:

Calle Dalence Nr. 759, Sucre, Bolivien.

Bolivianisches Kinderhilfswerk e.V.

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2polloslocos-hogarcomunitario-circuelitos10Früh morgens machen wir uns auf  und besuchten die Guarderia (Vorkindergarten) Hogar comunitario „ciruelitos“, welcher außerhalb vom Stadtzentrum Sucres liegt und gar nicht so einfach zu erreichen ist. Auf der Hauptstraße raus gelassen, erreichten wir über einen steilen, steinigen Hang, letztendlich den Vorkindergarten.

Aktuell werden hier 31 Kinder im Alter von 6  Monaten bis 4 Jahren betreut, die zu dem Zeitpunkt unserer Ankunft eifrig am malen waren.

Die Kinder sind je nach Alter in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt und haben entsprechende Gruppenräume. Unterstützt werden die Mitarbeiter aktuell von 3 Freiwilligen. Die Kinder werden gegen 8 Uhr hingebracht und bleiben in der Regel bis 16 Uhr. In dieser Zeit bekommen sie Frühstück, Mittagessen und einen Tee, bevor Ihre Eltern sie wieder abholen.

Alle Kinder stammen aus dem umliegenden Viertel, es handelt sich um einfache bolivianische Familien. Die Betreuung ist kostenfrei, da die Einrichtung staatlich gefördert wird. Für jedes Kind werden 50 Bolivianos pro Monat, was etwa 5,30 Euro entspricht, gezahlt. Wie direkt ersichtlich ist, ist dies viel zu wenig, um all die Unkosten zu decken. Es fehlt an Vielem.2polloslocos-hogarcomunitario-circuelitos06

Mit einer Einkaufsliste ausgestattet fuhren wir zurück in das Stadtzentrum und besorgten folgendes:

  • Michpulver
  • Windeln
  • Klopapier
  • Mehl und Salz zum Brot backen und
  • Wachsmalstifte

Im Anschluss trafen wir uns mit einer Verantwortlichen und übergaben unsere vollen Tüten.

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Betreutes Wohnen auf Zeit

Nachdem wir im Februar einen weiteren Teil der Sachspenden aus Deutschland, im Hogar Mallorca vorbeigebracht hatten, und die Jungs sich wahnsinnig gefreut haben, kamen wir im Mai wieder. Bei unserem ersten Besuch waren die Bundstifte das Highlight, neben all der gesammelten Kleidung und den weiteren Spielsachen.

Unsere Anschaffungen

Dank großzügiger finanzieller Spenden hatten wir die Möglichkeit weitere notwendige Anschaffungen für das Heim zu tätigen. Nach unserem ersten Besuch konnten wir uns einen Überblick über das Heim verschaffen und Hannah versorgte uns mit weiteren Informationen. Sie und Caro waren unsere Ansprechpartnerinnen im Hogar Mallorca. Dank Ihres Engagements und der Absprache mit den Verantwortlichen vor Ort konnten wir die Gelder zielgerichtet einsetzen und die gewünschten Artikel besorgen.

Das Heim stellt nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung und umso größer war die Freude über die mitgebrachten Arzneimittel, da diese im Verhältnis sehr teuer sind, aber hin und wieder benötigt werden: Läusemittel, Creme gegen Fußpilz und Hautausschlag, Körperlotion und Seifen gegen Hautirritationen. Neben den Medikamenten kauften wir noch weitere Schulrucksäcke.

Danke Caro und Hannah!

Auf diesem Wege möchten wir uns ganz herzlich bei Caro B. und Hannah H. bedanken. Hannah war vor einiger Zeit im Heim tätig und kam in Ihren Semesterferien zurück, um den Jungs abermals zur Seite zu stehen. Caro ist seit 9 Monaten in dem Hogar als Volontärin tätig und hat uns weitere Bilder zur Verfügung gestellt.

Patenprojekt Hogar Mallorca / Godparent project

facebookEine ehemalige Freiwillige hat das Patenprojekt des Heims gegründet. Es funktioniert ganz leicht und macht den einzelnen Jungs eine riesengroße Freude! Dabei übernimmt man die Patenschaft für einen der Jungs im Heim und schickt ihm kleine Päckchen oder Briefe und er antwortet. Wenn man möchte, kann man auch ein wenig Geld spenden. Das ist allerdings nicht obligatorisch. Es geht einfach darum, einen Kontakt aufzubauen und ein wenig Freude zu bereiten. Leider haben bis jetzt nur ungefähr zehn der circa 60 Jungs einen Paten, da nur sehr wenige Personen dazu bereit sind und Angst haben, es immer wieder zu vergessen. Allerdings muss man nicht jeden Monat einen Brief schreiben, es reicht völlig immer wieder oder über Facebook etc. zu kommunizieren.

Hintergrundinformationen:

2polloslocos-hogar-mallorca19Das „Hogar Mallorca“ ist ein Heim in Sucre, der Hauptstadt Boliviens. Es beherbergt ausschließlich Jungs im Alter von 7-18 Jahren. Zurzeit befinden sich etwa 65 Jungen im Heim, die unter der Woche dort wohnen. Am Wochenende fahren sie zu ihren Familien, die meistens auf dem Land wohnen. Diese sind meistens zu arm, um ihre vielen Kinder zu ernähren und das Heim ermöglicht den Jungs so drei warme Mahlzeiten, eine warme Dusche und eine durchgängige Schulbildung.

Manche der Jungen kommen auch aus Alkoholikerfamilien oder wurden von ihren Eltern, meist den Vätern, früher geschlagen. Nur sehr wenige haben keine Familie mehr. Zu den Mahlzeiten befinden sich alle ca. 65 Kinder im Heim, vormittags besuchen die Kleineren der ersten bis sechsten Klasse die Schule. Die ältere Hälfte macht in dieser Zeit ihre Hausaufgaben oder arbeitet und geht nachmittags zur Schule. Es gibt jeweils einen Betreuer für vormittags und nachmittags, auch nachts sind die Jungs nicht allein.

Im Heim herrscht eine familiäre und liebevolle Atmosphäre. Das Heim versucht den Jungs jedes Jahr Schuluniformen und Schreibaurüstung zu stellen, allerdings sind sie sehr auf Spenden angewiesen. Dadurch müssen die Jungs nur Hygieneartikel und Kleidung mitbringen und falls davon etwas fehlt, wird auch nachgeholfen. Nebenbei arbeiten vor allem die Größeren, um sich selbst ein Taschengeld zu verdienen und/oder ihre Familie zu unterstützen. Dabei jonglieren sie in den Straßen, waschen Autos, putzen abends oder sind Aushilfen in Betrieben.

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Adresse/ Kontakt:

Calle Bolivar 730, Sucre, Bolivien.

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Unser 1. Kinderheim

Am Donnerstag den 30.01.2014 besuchten wir das erste Kinderheim unserer Reise: Hogar de la Esperanza (Heim der Hoffnung). Es liegt in Santa Cruz, Bolivien und beherbergt aktuell 100 Kinder im Alter zwischen 0 und 15 Jahren. Das Heim ist so groß, dass es bis zu 130 Kinder aufnehmen kann.

Es handelt sich hierbei um Kinder, deren Eltern im Gefängnis sind. Das Gefängnis „Palmasola“ könnt ihr euch als eine Art „unabhängige“ Stadt vorstellen. Hier leben Männer und Frauen innerhalb der Gefängnismauern, zum Teil mit ihren Kindern. Die Kinder, die im Heim sind, sind freiwillig dort. Leider haben wir es nicht geschafft, uns die Gefangenstadt anzuschauen, da es einer gesonderten Erlaubnis bedarf.

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Hintergrundinformationen:

Das Heim verfügt über eine Art Kindergarten, eine Schule, eine Bibliothek die leider viel zu selten benutzt wird, zwei Psychologen und eine Sozialarbeiterin. Die Kinder sind je nach Alter und Geschlecht in unterschiedlichen Häusern untergebracht. In jedem Haus leben zwischen 10 bis 15 Kinder. Die Raumaufteilung aller Häuser ist identisch: Gemeinschaftsraum, Bad, Schlafsaal und eine kleine Waschküche. Betreut werden sie von jeweils zwei Hausmüttern, die sowohl tagsüber als auch nachts vor Ort sind.

Wir erreichten das Kinderheim, dass ein bisschen außerhalb liegt, Septimo Anillo entre Alemania y dos de Agosto, Zona Norte, nach einer gut 30-minütiger Busfahrt im Microbus Nr. 5 (2 BOB/ Person) gegen 3 Uhr nachmittags. Die Busfahrt wurde uns durch ein dankbares Kinderlächeln, der sich riesig über die Malstifte freute, versüßt.

Danke Ricarda!

Am Heim angekommen wurden wir von Ricarda W., einer Volontärin in Empfang genommen und durch die Einrichtung geführt. Die Kinder empfingen uns freudig und mit großer Neugier, wollten mit uns spielen oder einfach nur gedrückt werden. Während in einem Haus den Jungen die Haare geschnitten wurden, wurde in einem anderen ein Gemeinschaftstanz einstudiert und in der Küche wurde bereits das Abendessen zubereitet.

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Geführt wird das Heim von einer 92 jährigen kolumbianischen Nonne, Hermanda Blanca. Eine liebevolle Frau, die sich besonders über die Stifte freute, da die Schule wieder beginnt.

2polloslocos-hogar-de-esperanzaUnsere mitgebrachte Kleidung haben wir der Garderobe überlassen, hier wird sie nach Bedarf verteilt. Die Augen der Kinder wurden immer größer, als sie die Mitbringsel sahen, insbesondere die Buntstifte, die nach und nach verteilt werden.

An dieser Stelle muss leider gesagt werden, dass es bestimmt Heime gibt, die die Sachen nötiger gebraucht hätten, da das Heim um die Weihnachtszeit reichlich beschenkt wurde.

Adresse/ Kontakt:

Zwischen Alemania und Dos Agosto Zona Norte Septimo Anillo, Santa Cruz, Bolivien

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Wir haben nun schon einige Länder bereisen können und leider auch viel Armut und Elend gesehen. Immer wieder wurde uns bewusst, wie gut wir es doch haben, und das es uns an nichts fehlt und das es Menschen gibt, ganz im speziellen die jungen und kleinen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Das veranlasste uns dazu einen Spendenaufruf zu starten. Erfreulicherweise erhielten wir von allen Seiten Unterstützung.

Auf gut Glück fragten wir bei unserer Airline an, wie viel uns das zusätzliche Gepäck kosten würden. Umso erstaunter waren wir, als diese uns anbot, 2 x 15 kg zusätzlich und kostenfrei mit zu befördern. Freunde, Familie und Bekannten trugen so viele Sachspenden zusammen, dass wir unsere Not hatten, alles zu verstauen und Dank unseres lieb gewonnen vorübergehendem Arbeitgebers, dem Paulaner Bräustüberl, konnten die Spenden dort abgegeben und gelagert werden.

Als die „Allgemeine Zeitung“ dann kurz vor Abflug noch unseren Artikel veröffentlichte, wurde es eine ganz runde Sache.

Zeitungsartikel AZ
Quelle: Samstag, 25.01.2014, Allgemeine Zeitung, „Mainzer Mix“, Seite 13 (Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG)

2polloslocos-spendenaufrufSonntagnacht haben wir dann alle Sachspenden in zwei riesige Taschen verpackt und beim Einchecken gehofft, dass alles ankommt und wir es dann auch noch tragen können.  Getreu dem Motto „das Glück ist mit den Tüchtigen“, kam alles in Santa Cruz an.

Warum erneut Südamerika? Nachdem wir drei Monate in Deutschland waren, sollte es zurück nach Bolivien gehen, um endlich der spanischen Sprache mächtig zu werden und das im letzten Jahr versäumte nachzuholen. Leider ließen es die Wetterbedingungen im Juli nicht mehr zu Patagonien zu bereisen, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

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