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Costa Rica & Nicaraguas Ometepe

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San José – Granada – Ometepe – San Juan del Sur – San José – Sixaola

Am 01.03.2013 ging es von Belize City (BZE) nach Costa Rica, San José (SJO) und von dort aus weiter nach Nicaragua.

San José

Wir verbrachten die erste nach im Love Hostel, etwas spuky, da hier vereinzelt Kerzenstummel herumstanden, aber zum schlafen hat es gerreicht. Dann hieß es auf nach Granada (Nicaragua).

Granada

Für den Fall, dass ihr vorh2polloslocos-nicaragua45abt mit dem Bus weiterzureisen, solltet ihr rechtzeitig bzw. im Vorfeld reservieren. Wir waren etwas naiv und mussten aufgrund keiner freien Plätze im Bus das Terminal wechseln und verloren dadurch einen Tag. Aber der Service an Board war überdurchschnittlich gut: Mittagessen, Drinks, Snacks und Internet an Board. Nach ca. 7 h sind wir dann in Granada angekommen. Hier ging es in die Backpacker Straße, die zu Fuss vom Busterminal zu erreichen ist. Granada ist eine hübsche kleine Stadt mit vielen Restaurants und jeder Menge Touristen.

Ometepe

Von Granada ging es mit dem Bus nach San Jose (Rivas) und dann weiter mit der Fähre auf die Vulkaninsel Ometepe.  Hier findet Ihr die Fährzeiten. Es ist auch möglich direkt vom Granada mit der Fähre auf die Isla zu fahren. Dies dauert allerdings deutlich länger und die Überfahrt soll aufgrund des Seegangangs eher ungemütlich sein. Auf der Insel angekommen fuhren wir mit dem Taxi zu unserer Unterkunft, Hospedaje Buena Vista. Die Taxifahrer warten direkt am Peer, immer dann wenn die Fähren ankommen.

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Ometepe ist eine Insel die wir nie vergessen werden:

1.   haben wir gedacht, wir müssten uns was beweisen und fuhren ca. 20 km mit Kindermountainbikes über Stock und über Stein. Die Fahhräder mieteten wir direkt gegenüber unseres Hostels. Eigentlich wollten wir noch zum Wasserfall San Ramon fahren, schafften es jedoch nicht mehr, da die Dämmerungs bereits einsetzte und man zu diesem noch eine Stunde hiken muss und die Wege auf Ometepe eher einem Schotterfeld gleichen. Aber es macht Spass!

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2.   haben wir den inaktiven Vulkan Maderas bestiegen, der 2. schwierigste in Zentralamerika, was wir allerdings erst erfuhren, als wir bereits 4h unterwegs waren. Der Hike dauerte 9 Stunden und kostete uns viel Kraft, Nerven, den ein oder anderen Schreckensmoment, jede Menge Schlamm und höllischen Muskelkater. Für die Vulkanbesteigung empfehlen wir unbedingt einen Guide zu nehmen (Kosten: 25 Dollar pro Person), denn die Wege sind nicht immer offensichtlich. Aber der Ausblick hat sich gelohnt.

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Zur Erholung danach läd das Ojo de Agua, ein Schwimmbecken ein, wo wir enen entspannten Nachmittag verbrachten. Wir fuhren mit dem Fahrrad dorthin. Eintritt liegt bei 2 Dollar.

 

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Wenn Ihr noch mehr hiken möchte könnt Ihr ebenfalls den aktiven Vulkan Concepción besteigen. Wir verbrachten 5 schöne Tage auf Ometepe, fast sogar länger, da die Fähre an unserem Abreisetag aufgrund der Wetterbedingungen fast nicht fahren sollte. Am Tag zuvor fiel sie komplett aus. Also immer etwas Puffer einplanen.

San Juan del Sur

Im Anschluss ging es in das Surfer´s Paradies San Juan del Sur in Nicaragua, wo wir einige Nächte im Ariki Guesthouse verbrachten. San Juan des Sur hat keinen schönen Badestrand, aber abends lässt es sich in den Strandbars sitzend mit Blick aufs Meer gut aushalten.

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Um schönere Strände zu sehen fuhren wir mit zahlreichen Surfern auf einem Hänger zu nahegelegenen Stränden (El Coco; Playa la Flor). Wie auch nicht anders zu erwarten war es sehr windig. Der Transport wird über ein Hostel angeboten, fragt einfach vor Ort, es ist einfach zu finden. Aufgrund giftiger Wasserschlangen entschieden wir uns gegen das Surfen. Ingesamt gefiel uns San Juan del Sur nur mäßig, wenn Ihr nicht surfen (aber wenn ist es wirklich günstig) geht langen unserer Meinung nach ein paar Tage.

Im Anschluss ging es zurück nach San José, Costa Rica.

 

In San José hieß es dann mal wieder Abschied nehmen von unserer Freundin Annika und wir waren mal wieder auf uns selbst gestellt. Das hat super geklappt, denn der 1. Bus, der uns nach Panama bringen sollte fuhr ohne uns, also blieben wir eine weitere Nacht im Stolas Hostel in San José, die Schuldigen waren der Taxifahrer, der nette Mensch vom Busterminal und okay wir, denn wir hatten wie so oft keinen Plan wo wir eigentlich hin müssen…;)

Da wir nach Bocas de Toro wollten wählten wir den Grenzübergang in Sixaola. Bedenkt einen Bus zu nehmen, der rechtzeitig an der Grenze ist, denn die Grenze in Panama schliesst um 6 Uhr (5 Uhr costaricanische Zeit). Mehr Informationen findet ihr hier.Wir vergassen, dass es zwschen den Ländern einen Zeitunterschied gab, schafften es aber letzendlich auf den letzen Drücker. Falls Ihr Zeit habt lohnt es sich auch in Puerto Viejo de Talamanca einen Stop einzulegen.

Und wer sich auf der Reise durch Zentralamerika fragt, was Gallo Pinto  ist,  es handelt sich um das Lieblingsfrühstück der Einheimischen: Reis mit Bohnen.

Granada
Isla de Ometepe
San Juan del Sur

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