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Flughafen: Soviel Spaß für wenig Geld oder eine Nacht am Flughafen

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Wir, als erfahrene Weltenbummler standen schon mehr als einmal vor der Entscheidung, was machen wir, verlassen wir den Flughafen oder suchen wir uns eine ruhige Ecke und bauen unsere Zelte auf!?

Gründe die für einen Flughafenaufenthalt sprechen

Manchmal macht es einfach keinen Sinn, den Flughafen zu verlassen, weil

  • der Weiterflug in ein paar Stunden ist
  • man die Stadt bereits kennt und sie nicht mag
  • die Kosten für Transport und Unterkunft in keinem Verhältnis stehen oder
  • man den Flughafen einfach lieb gewonnen hat
Gründe die für das Verlassen des Flughafens sprechen
  • ein anständiges Bett
  • eine warme Dusche
  • ein nettes Restaurant/ Bar
  • Ruhe

aber manchmal kommt es auch anders, vor allem, wenn man als Backpacker durch die Welt reist.

  • ein Dorm im Hostel bietet nämlich nicht viel davon.

Und nun geht es weiter, wie ihr euch den Aufenthalt um einiges versüßen könnt und wie wir gewöhnlich vorgehen.

1. Materialien sichern

Aus dem Flieger ans Gepäckband und erst mal für jeden einen Gepäckwagen sicher, die Vorteile die sich daraus ergeben sind ganz einfach: Ihr könnt all eure Rucksäcke und Taschen darauf verladen und müsst sie nicht tragen und wenn ihr euch ein nettes Eckchen gesucht habt, bietet der Gepäckwagen noch ein bisschen Sicherheit, vorausgesetzt, ihr ladet die Rucksäcke natürlich vorher ab, sonst könnte jemand ja einfach damit davon fahren.

2. Das richtige Lager finden

Also an die Gepäckwagen und die Gegend erkunden und den perfekten Spot auskundschaften und ihn dann einnehmen. Wichtig ist, ausreichend Strom, dann könnt ihr nämlich die lange Krombacher Filmnacht einleiten. Dazu könnte Jan jetzt eine kleine Anekdote erzählen ;), kurz zusammengefasst: man nehme zwei Mädels, einen Rechner und jede Menge Filme und das die ganze Nacht. Zudem sind Ecken ganz gut, da ihr geschützter seid, vor ungebeten Gästen, Lärm, Licht und Kältewellen. Der Trolley kann euch weiteren Schutz geben.

Viele Flughäfen bieten mittlerweile kostenfreies Internet an. Falls ihr jedoch Pech haben solltet, macht es manchmal Sinn, auf die Suche zu gehen, hin und wieder findet sich ein ungesichertes Netz, oder einfach mal nett nachfragen.

Eine weitere Alternative für vorübergehendes Entertainment bieten Cafés und Restaurants und zudem die Möglichkeit einer Stärkung.

Viele Flughäfen haben Sitzreihen mit Armlehmen, nicht sehr komfortabel wenn man auf ihnen schlafen möchte, aber die ohne sind für gewöhnlich ganz ok. Hier solltet ihr entweder auf eurem Gepäck schlafen, oder es irgendwie so verstauen, dass ihr ungewöhnliche Bewegungen spürt.

Eine weitere Option bietet der Transitbereich, also sofern es möglich ist, einfach alles einchecken was ihr nicht braucht und vielleicht ist es drinnen bequemer oder leerer.

3. Das Nest einrichten

Wir sind Jäger und Sammler und mittlerweile ganz gut aufgestellt, was Equipment angeht. Man nehme zwei Rettungsfolien, 1-2 Flugzeugdecken, eine zweigeteilte Isomatte, vielleicht noch ein Kissen und baue sein Hab und Gut an die Wand und lege sich halb drauf. Karabiner können das Ganze dann noch verbinden.

4. Die Nahrungsaufnahme

Flughäfen sind meist überteuert, also versucht euch im Vorfeld ausreichend Nahrung und Getränke zu besorgen und diese dann mitzunehmen, denkt an die 100 ml im Handgepäck. Wir haben meistens Baguette, Aufschnitt, Süßes und Salziges und hin und wieder die Pizza vom Vortag dabei.

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