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Feuerland: Ushuaia und das Ende der Welt

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Sucre – Cochabamba – Santa Cruz – Buenos Aires – Trelew – Ushuaia

Diesmal entschieden wir uns gegen Busfahren und flogen nach Santa Cruz. Jedoch mussten wir 12 Stunden warten, bevor es weiter ging, also genug Zeit es sich in der Wartehalle gemütlich zu machen. Nacht um eins, nach einer sehr zeitaufwendigen Sicherheitskontrolle starteten wir unseren Flug mit Aerolíneas Argentinas über Buenos Aires nach Ushuaia, Feuerland.

In Buenos Aires mussten wir unser Gepäck, trotz „eigentlichem Direktflug“ entgegennehmen und erneut einschecken. Wir merkten sehr deutlich, dass man sich dem Ende der Welt nähert, denn der Flug war sehr holbrig. Und nehmt Euch Essen mit, wenn Ihr nicht am Flughafen speisen wollt, denn unter Essen versteht die Airline Kekse und Kräcker – nicht sehr magenfüllend.

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In Ushuaia angekommen pfiff uns erst mal der Wind um die Nase und es wurde empfindlich kalt. In der Gepäckhalle konnte Nina gleich einen „Geldwechsler“ auffindig machen, der uns Dollar in Pesos tauschte. Der Kurs ist natürlich nicht vergleichbar, wie der in Buenos Aires auf dem „black market„, aber doch besser als tatsächliche Wechselkurs auf de. Mit dem Taxi ging es dann für 30 Argentinische Pesos (wir teilten das Taxi mit 2 anderen)zu unserem Hostal La Posta. Es befindet sich zwar etwas außerhalb, aber ist sehr gemütlich, hat ein Frühstück inkludiert und ist sauber. Und 20 Minuten Laufweg in die Stadt hat noch niemanden geschadet :).

Wir entschieden uns erst mal etwas zu erholen und eine warme Dusche zu nehmen. Im Anschluss liefen wir nach Ushuaia, schauten uns die Stadt und den Hafen an.

Am nächsten morgen ging es um 9 in den Nationalpark Tierra del Fuego. Wir zahlten 150 ARS für den Transport und zusätzlich 110 ARS Parkeintrittsgebühr.

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Es gibt unterschiedliche Routen im Park, wir entschieden uns gegen die Erklimmung des Gipfels (cerro guanaco trail), da wir bereits einige Kilometer hinter uns hatten und erst um 1 Uhr am Startpunkt des Pfades ankamen und der Trail mit 7 Stunden veranschlagt wird. Stattdessen wanderten wir die anderen Trails im Park ab – beginnend am Ufer des Beagle-Kanals, über den Lago Roca lake bis hin zu unterschiedlichen Lagunen, die grün und schwarz schimmerten. Um 3 sprangen wir wir dann vor einen Bus, der uns in die Stadt fuhr. Für unseren ersten Wandertag seit langer Zeit und als Einstieg waren knapp 16 km ausreichend.

In Ushuaia liesen wir es uns natürlich nicht nehmen das obligatorische Bild vor dem Schild „am Ende der Welt“ (Ushuaia fin de mundo) zu machen.

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