Home Tipps Finanzierung einer Weltreise: Wo habt ihr nur das ganze Geld her?

Finanzierung einer Weltreise: Wo habt ihr nur das ganze Geld her?

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Lieber Alex,

hier erfährst Du, und alle die es interessieren sollte, wie wir uns unseren Traum finanzieren und finanzieren konnten:

1. Werbung in eigener Sache:

Schreit es in die Welt hinaus, der nächste Geburtstag oder Weihnachten steht bestimmt vor der Tür.

2. Sparen und Verzicht und trennt euch von unnützem Zeug:

Von nichts kommt nichts und wer reisen möchte, sollte sich im Vorfeld auf jeden Fall einen finanziellen Puffer ansparen. Also verzichtet auf neue Anschaffungen, den neusten TV und das trendige Handy, euer altes tut es auch noch eine Weile. Erklärt Eure Wohnung zu einer WG, das spart Miete und ihr gewöhnt euch schon mal an weniger Privatsphäre. Geht weniger Essen und Feiern, daheim kann es auch sehr schön sein, so lange es noch eures ist. Stellt euch auf weniger Komfort ein und macht Zugeständnisse, nutzt die öffentlichen Verkehrsmittel, Studenten sollten ihre Semestertickets viel mehr nutzen, oder schont die Umwelt und lauft oder steigt auf euer Bike. Vielleicht verkauft ihr auch euer Auto!? Klar dauert alles etwas länger, aber am Ende vom Monat werdet ihr euch sicherlich freuen. Kündigt Verträge und verkauft Dinge, die ihr nicht mehr braucht. Ach ja und liebe Raucher, habt ihr mal hochgerechnet, was ihr im Jahr sparen könntet!?

3. Schöpft eure Möglichkeiten aus:

Wir haben beide bis kurz vor Abflug 2012 und 2013 gearbeitet, also versucht alles Organisatorische nebenher zu machen, wenn ihr euch richtig vorbereitet, sollte das gar kein Problem sein und das Geld könnt ihr gut gebrauchen. Als wir 2013 zurück nach Deutschland kamen, haben wir die Zeit genutzt, und unsere Reisekasse aufgebessert, danke an das Bräustüberl Mainz, es war eine super schöne Zeit!

4. Schiebt Dinge nicht zu lange auf

Wenn ihr einen Schnapper seht greift zu und überlegt nicht tagelang, das kann dazu führen, dass der Flug vielleicht das Dreifache kostet und die gewünschte Unterkunft vergriffen ist. Klar kann man auch Glück haben und Last Minute buchen, getreu dem Motto, no risk no fun. Aber wer braucht schon den Nervenkitzel.

Kleiner Tipp: Schaut erst mal unter der Woche, oftmals sind die Wochenenden um einiges teurer und Flexibilität zahlt sich fast immer aus.

5. Haltet euch mit euren Liebsten gut:

Wir hatten das Glück, dass wir wahnsinnige tolle Menschen kennengelernt haben und unsere Familien und Freunde uns Unterschlupf gewährten, sodass wir 2013 in Summe fast 10 Wochen in vertrauter Umgebung leben durften.

6. Versucht es mal um die Ecke:

Viele Restaurants und Unterkünfte im Stadtzentrum oder am Main Plaza, sind um einiges teurer, also lauft einfach mal ein paar Straßen weiter oder fragt die Einheimischen, ich bin mir sicher, ihr werdet es nicht bereuen.

7. Working Holiday

Wer denkt, wir arbeiten nicht, irrt sich.. wir wollen ja noch eine zeit lang so weiter machen. Also checkt die Länder in denen ihr noch arbeiten könnt, und besorgt euch ein Visum (Working Holiday Visa). Bei uns wird es zwar so langsam eng, aber dank Kanada mischen wir da im Winter ordentlich mit.

8. Volunteering

Oftmals könnt ihr einfach Geld sparen indem ihr als Volontäre arbeitet. Nina machte das 2010 in Australien auf einem Tauchboot, Kosten und Logis frei und Tauchen on top.

Weitere hilfreiche Seiten (gegen Gebühr):

http://www.workaway.info/

http://wwoofinternational.org/

http://www.wwoof.net/

Also wie ihr seht, ist das mit der Finanzierung im Vorfeld und während der Reise, gar nicht so schwer.

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