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Brasilien: Iguazu Wasserfälle, Books Hostel Lapa und Ilha Grande

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Foz de Iguazú (Iguazu Wasserfälle) – Rio de Janeiro – Ilha Grande – Rio de Janeiro – San Francisco

Iguazu Wasserfälle

Sitzfleisch die x.te von Buenos Aires mit dem Bus nach Foz de Iguazú. Wir blieben für eine Nacht im Katharina Hostel und besuchten am nächsten Tag die Wasserfälle von Cataratas do Iguacu, die übrigens ebenfalls Unesco Weltkulturerbe sind. Von dem Hostel erreicht Ihr die Wasserfälle einfach mit den öffentlichen Busen. Die „Bushaltestelle“ war direkt gegenüber vom Hostel und die Fahrt dauert etwa 30 Minuten.

Brazil_FozDeIguazu_QCBeide Seiten erschienen uns ein bisschen zu viel zu sein und daher entschieden wir uns für die brasilianische Seite mit Panorama Blick und entschlossen uns kurzer Hand ein bisschen Baden zu gehen bzw. die Bootstour mit einem Jetboot an die Wasserfälle hinzuzubuchen. Kosten um die 70 US-Dollar, Dauer 30 Minuten, aber jede Minute hat sich gelohnt, nur Wechselklamotten wären nicht verkehrt gewesen, denn trocken war danach nichts mehr. Es ging zurück nach Foz de Iguazú und dann folgten 24 weitere Stunden bis nach Rio de Janeiro.

 

Rio de Janeiro

In Rio de Janeiro angekommen mussten wir erfahren, dass das Hostel leider überbucht sei, aufgrund des Papstbesuchs – Weltjugendtag. Nicht weiter schlimm, wir durften die erste Nacht im Mitarbeiter-Apartment schlafen. Das Books Hostel in Rio liegt zwischen Santa Teresa und Lapa ist echt ein Geheim-Tipp und gehörte zu den wenigen Unterkünften, die ihre Preise aufgrund des hohen Besuches nicht verdoppelt oder verdreifacht haben und es gab Maracuja-Caipis und Sushi for free.

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Nun ja, der ein oder andere von Euch wusste bestimmt, dass der Papst in Rio ist und mit ihm ca. 4. Mio. Pilger…wir leider nicht…(das passiert wenn man lange unterwegs ist). Rio war zwar mehr als überfüllt, aber wir hatten trotzdem eine tolle Zeit. Und das auch dank Felipe, dem Hostel-Besitzer. Außerdem haben wir unsere Freundin Annika für einen Tag in Rio getroffen und mit ihr den Tag am Strand verbracht. Sie hat uns zudem mit ein paar Dingen aus Deutschland versorgt und wir ihr ein paar Dinge mit nach Hause gegeben, danke Schätzchen!!!

Auf dem Rückweg sind wir fast verloren gegangen, aber dank aufmerksamer Brasilianer und unseren leicht verlorenen Blicken wurde wir bis vor die Tür unseres Hostels begleitet. 😉 Bisher ist ja fast alles nach Plan gelaufen, da kann man ruhig mal all seine Wertsachen samt Schlüssel im Spint einschließen und dann mit Taschenmesser, Küchengeräten und allem was sich im Kulturbeutel findet ein 1A Thailandschloß versuchen aufzubrechen. Okay…wir sind keine Panzerknacker…aber dank Nick, dem Panzerknacker des Hostels.. lebt das Schloss noch und der Spint wurde geknackt ;).

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Wer in Rio ist, sollte sich auf jeden Fall den ein oder anderen Beach anschauen.. und hell ya.. die Beachboys.. 😉 Also sind wir nach LeblonIpanema und zur Copacabana aufgebrochen. Jeder Strandtag geht auch mal zu Ende und schließlich hatten wir noch eine Verabredung mit Cristo Redentor, eines der neuen Weltwunder und Wahrzeichen von Rio.Leider zog er es vor sich im Neben zu verstecken. Natürlich schauten wir uns auch die Bögen von Lapa (Arcos da Lapa) an, die 5 Minuten Fußweg von unserem Hostel entfernt sind.

Ilha Grande

Nächster Stop war die Ilha Grande, eine ehemalige Gefängnisinsel. Wie auf Caye Caulker gibt es auch hier keine Autos, lediglich Taxi-Boote. Wir verbrachten auf der Insel eine komplette Woche und zogen es vor Tag ein, Tag aus die Sonne zu genießen und uns von links nach rechts zu wenden und hin und wieder dem Wasser auszuweichen, das über das Ufer trat.

Wir buchten den Transport von Rio zur Ilha über unserem Hostel. Wir wurden gegen 12 Uhr mittags mit einem kleinen Bus abgeholt und zum Schiffspier gebracht, von wo aus wir mit dem Boot auf die Ilha Grande fuhren. Hier findet Ihr einen Anbieter, der auch weitere Touren nach Paraty anbietet. Wir buchten keinen Roundtrip im Vorfeld, da wir flexibel bleiben wollten. Wir wurden zwar versucht zu überzeugen, dass es sonst sehr schwierig wird von der Insel wegzukommen, was sich allerdings nicht als nicht richtig erwies. Vor Ort gingen wir einfach in verschiedene Agenturen, verglichen die Preise und buchten das günstigste Angebot direkt zum Flughafen, in unserem Fall. Aber wir müssen dazu sagen, wir waren nicht in der Hochsaison da.

Auf der Ilha angekommen bezogen wir das Hostel El Misti, welches nicht weit vom Pier entfernt ist. Und zur Begrüßung gibt es einen Frei Caipi und da wir eine Woche buchten gab es auch einen Rabatt. Die ersten Tage hatten wir das Glück in einem 9er Dorm alleine zu sein. Man muss dazu sagen, die Betten sind dreistöckig und als es denn in den letzten Tagen voll wurde, war es schon ganz schön eng, aber in Ordnung. Wertsachen könnt Ihr in einem Locker verschließen. Besonders hervorzuheben ist das Frühstück. Sehr vielfältig und lecker: Obst, Kuchen, Joghurt, frische Säfte, Brötchen, Käse, Schinken, Müsli, Milch und Café.

Die verschiedenen Strände sind entweder zu Fuss oder mit dem Taxi-Boot zu erreichen. Generell gibt es auf der Ilha Grande ausreichend Möglichkeiten sich zu bewegen und zu wandern siehe hier. Abends genossen wir die Abende Strand mit dem einen oder anderen Getränk. Die Restaurants sind teuer, man muss lange suchen um günstige Angebote heraus zu finden, aber es gibt sie, also es lohnt sich nach Tagesangeboten zu schauen.

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Aber wären wir eine Woche nur auf der Isla gewesen wäre es ja langweilig gewesen. Aus unbegreiflichen Gründen haben wir (mal wieder) versäumt ausreichend Geld mitzunehmen und nein, hier gibt es leider keinen Geldautomaten. Also haben wir einen Tagesausflug auf das Festland unternommen, um Geld zu holen, was sich als gar nicht so einfach erwies. Der 5. Automat und somit auch der letzte in der Stadt, gab uns endlich das erhoffte Geld, und dann ging es nach Stunden zurück auf die Insel. Und nach 7 schönen Tagen zurück nach Rio, um unseren Flieger nach San Francisco zu bekommen.

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