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Kuba, es lebe die Revolution und Cuba Libre

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Havanna – Viñales – Maria la Gorda – Trinidad – Santiago de Cuba – Guardalavaca – Havanna

Im Januar 2013 begann unsere gemeinsame Reise auf Kuba.

Treffpunkt wurde der Flughafen von Havanna (HAV). Steffi kam mit Anna aus Frankfurt und Nina aus Rarotonga von den Cook Inseln. Caro ließ es sich nicht nehmen und kam aus München eingeflogen.

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Start unserer dreiwöchigen Reise war Havanna, wir kamen bei Elsa y Julio unter. Dank Ihren Empfehlungen bereisten wir Kuba völlig entspannt und ohne Stress. Sie gaben uns eine Liste von Casas Particulares, die wir anfragen und rechtzeitig reservieren konnten und uns im Anschluss um ein Busticket kümmern konnten. Für den Fall, dass ihr etwas unter Zeitdruck stehen solltet, kümmert euch rechtzeitig um die Weitereise! Im Januar 2013 war es leider nicht möglich Anschlusstickets bzw. Rückfahrtscheine im Voraus zu buchen.Damals hat die Taxifahrt vom Flughafen ca. 10 – 15 CUC/ Auto gekostet. Und ein Ausflug zum Playa del Este 5 CUC Round-Trip, Abfahrt war am Parque Central.

Wir hatten damals keine Probleme die Moneda Nacional (mn) zu bekommen und damit zu bezahlen ist um einiges günstiger! Wir bekamen für 1 MN einen Café, eine Pizza für 6-10 MN  und belegte Brötchen (Pans) für 5 MN, damals war der Kurs 24 MN =1 CUC).

Mit unserem kleinen Spickzettel sind wir also von von Westen nach Süden, in den Osten und schließlich nach Norden gereist. Von La Habana, fuhren wir nach Viñales, anschließend nach Maria la Gorda, Trinidad, Santiago de Cuba, Guardalavaca, und am Ende landeten wir wieder in la Habana.

Für die Rum-Liebhaber unter euch, freut euch auf Cuba Libre, Mojitos und jede Menge anderer Köstlichkeiten.

In Viñales sattelten wir die Pferde und ritten der Sonne entgegen, tauchten in den Höhlen und Natural Pools ab, probierten handgefertigte Zigarren, schlürften etwas selbstgebrautes aus einer Kokosnuss, was Anna fast verzauberte und mussten uns schweren Herzens von den blauäugigen Cowboys verabschieden.

Auch Trinidad gehört, seit 1988 gemeinsam mit den 20 km außerhalb liegenden Zuckerrohrplantagen von dem Valle de los Ingenios zum Weltkulturerbe der UNESCO. In Trinidad hatten wir jede Menge Spaß mit unserem „Schlepper“ Rafael, der meistens vor der Dulcinea (Backerei) auf uns wartete und mit dem wir schwer in die Verhandlungen gegangen sind.Er wollte uns die El Nicho Tour (nur die Fahrt/ Auto) für 120 CUC verkaufen, bei 80 CUC wurden wir uns einig, der Eintritt von 9 CUC p.P. kam noch hinzu.Zum Vergleich, die organisierte Tour im Bus mit den Massen an Touristen hätte pro Person 43 CUC gekostet.

Für unseren Tagestrip von Trinidad nach Maria la Gorda haben wir 35 CUC für die Hin- und Rückfahrt bezahlt. Falls ihr gerne taucht: Angeblich ist eine Reservierung aus Trinidad erforderlich, das hat uns je Tauchgang 35 CUC + 7 CUC Equipment + 10 CUC Lunch gekostet. Vor Ort gab es ein super Angebot: 2 Tauchgänge und Lunch inkl Equipment 68 CUC!

Abends sammeln sich Touristen und Einheimische auf dem Zentralplatz und es wird getanzt. Salsa versteht sich. Im Anschluss geht es dann in die Höhlendisco „Ayala“. Trinidad hat außerdem zahlreiche Casas mit wundervollen Dachterassen, wir hatten eine für uns ganz alleine, wo wir abends den ein oder anderen Kuba befreiten.

Mit den klassischen, kubanischen Autos sind wir standesgemäß an den Ancón-Strand gefahren worden und haben dafür 2 CUC p.P./ Fahrt bezahlt. Es lohnt sich hier bis zum Sonnenuntergang zu bleiben und gemütlich einen Mojito zu trinken.

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Damals fuhr nur ein Bus von Trinidad aus in Richtung Osten, also rechtzeitig buchen, sonst kommt ihr nicht weg!

Weiter ging es in 13 h für 34 CUC nach Santiago de Cuba. Santiago de Cuba war im Verhältnis sehr billig. Da gab es einen super Italiener in der Calle José Asaco relativ nah am Plaza de Marte. Von hier aus sind wir abermals auf eigene Faust zum La Gran Pierda (großer Stein) aufgebrochen. Kosten für die Fahrt waren 40 CUC und 2 CUC/p. P. Eintritt.

Von Santiago de Cuba ging es nach Holguin und hier wurden wir dann per Taxi nach Guardalavaca gefahren  (30 CUC für ca. 55 km). Hier gibt es einen traumhaft schönen Strand, einige Resorts und viele Pauschaltouristen, aber wenig Casas Particulares, also solltet ihr rechtzeitig reservieren.

Der Nachtbus von Holguin nach Havanna hat uns 44 CUC gekostet.

Falls ihr mal ausspannen wollt, können wir euch das Hotel Nacional, zum entspannen und poolen empfehlen. Es kostet 18 CUC Eintritt inkl. 13 Freiverzehr.

Die Preise sind vom Januar 2013 & ohne Gewähr!

Unsere Empfehlungen:

Denkt an eure Touristenkarte!

Havanna: Hostal Peregrino und fragt nach Ihren „Empfehlungen“

Trinidad: Casa Belkys y Juan sensationelle Dach-Terrasse

Geldwechseln oder ziehen kostet immer Gebühren 3 CUC pro 100 CUC an den ATM´s und den Schalter fällt auch was an.

Achtung es gibt nicht überall ATM´s also immer einen Puffer dabei haben.

Transportmittel: Cubana de Aviación, Busunternehmen waren Viazul und Transtur, aber niemals hinten sitzen, die Toiletten und das Gewackel ließen uns nicht ruhen!

Essen: Gegessen haben wir oftmals in den casa particulares, für 5 bis 8 CUC wurden wir bekocht. In der Regel hatten wir die Wahl zwischen Hühnchen, Fisch und Fleisch, dazu Reis, Salat, Yuka (Knolle) und etwas Obst. Ab und an kehrten wir auch in kleinen Restaurants ein. Hier immer darauf achten, wenn Ihr Fleisch bestellt, dass es wirklich frisch und gut abgekocht ist. Mögt Ihr Lobster dann bestellt ihn in Kuba, er ist sehr günstig. Gekocht haben wir nicht einmal. Zum einem sind die Supermärkte nur sehr spärlich mit Lebensmitteln bestückt und zum anderen hatten wir keine Kochmöglichkeit.

Und ja Fidel Castro und Che Guevara sind allgegenwärtig. Unterhält man sich mit Einheimischen ist dies jedoch ein sehr sensibles Thema.

Havana

 

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