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Oh wie schön ist Panama

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Sixaola – Bocas del Toro – Panama Stadt – San Blas – Cartagena

Mit einem Tag Verspätung, diversen Mails um alles umzubuchen, sind wir dann doch noch auf Bocas del Toro angekommen.

Grenzübergang Costa Rica – Panama

Oh wie schön ist Panama, das Bordercrossing war eher speziell, die Brücke von Sixaola, passt auf, sie entspricht nicht den Sicherheitsbestimmungen, die ihr vielleicht erwarten würdet.

Wie so oft haben wir es auf den letzten Drücker geschafft, 5 vor 5 (pm) am Grenzposten in Panama, die sind Costa Rica doch tatsächlich eine Stunde voraus und der Grenzposten schließt eigentlich um 17 Uhr. Dann haben wir den charmantesten Augenaufschlag hingelegt, ein bisschen geflirtet und uns so um die $ 14 für ein völlig überteuertes Busticket gespart, was man unter der Kategorie Touristenabzocke ablegen könnte. Dieses ominöse Busticket, welches zum Teil am gleichen Tag seine Gültigkeit verliert, soll angeblich belegen, dass man Panama wieder verlässt, aber wir waren ja vorbereitet und hatten eine Bestätigung von unserem Segeltörn nach Kolumbien dabei, was der nette Beamte schweren Herzens akzeptierte.

Hinter der Grenze mussten wir dann ein Taxi nehmen, da der letzte offizielle Bus, ein alter School Bus, zum Busterminal leider schon weg war. Am Busterminal sprangen wir dann in ein Collectivo bzw. Minivan, welches uns letztendlich in der Nähe der Anlegestelle im Ort Changuinola alternativ Almirante nach Bocos raus lies.

Überfahrt von Changuinola zur Isla Colón

Da wir ja schon etwas spät waren, wollte man uns den doppelten Preis für die Überfahrt abnehmen, da angeblich keine weiteren Passagiere da waren. Aber nicht mit uns, es kamen noch mehr Nachzügler und nach einer knapp 35-minütige Überfahrt kamen wir auf der Isla Colón an, Kosten $ 7.

Isla Colón

Unsere Bleibe für die nächsten Tage war das Hostel Casa Verde, direkt am Wasser gelegen. Auf Bocas del Toro, haben wir uns erholt, recherchiert, weitere Mails geschrieben und unsere Kreditkarten ein weiteres Mal zum glühen gebracht. Die Belohnung für all unsere Mühen folgte am Abend während der Ladies Night; Rum and Coke for free, na dann mal Prost.

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Per Wassertaxi, ca. $4, vergleichen lohnt sich vor Ort, ging es dann von der Isla Colón auf die Insel Bastimentos und zum Red Frog Beach. Sehr schöner Strand mit je nach Jahreszeit kräftigen Wellen und kleinen roten giftigen Fröschen, die Kinder gerne gegen Gebühr aus der Hand springen lassen.

Panama City

Von Bocas del Torro aus ging es dann nach Panama City, wo wir zwei Megaverpeilos mal wieder orientierungslos in den Vierteln angekommen sind, wo man sich nachts eigentlich nicht aufhalten soll! Wir lernen ja auch nicht dazu…

Panama City haben wir größten Teils zu Fuss erkundet, per Taxi oder obacht per Bus und uns folgende Sehenswürdigkeiten angeschaut:

  • Casco Viejo, ist die Altstadt von Panama City und wurde 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
  • Panamá la Vieja, ist die Vorgängersiedlung des modernen Panama und liegt im Stadtteil Panamá Viejo und wurde 1519 gegründet.
  • Die Miraflores-Schleusen (Panamakanal), liegt einige Kilometer außerhalb des Stadtzentrums, ist aber sehr einfach per Bus oder Taxi zu erreichen.

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Unseren Segeltörn von Panama nach Kolumbien, haben wir im Vorfeld über das Mamallena reserviert, und uns auch für zwei Nächte dort einquartiert, sowie den Transport per 4×4 bis zur Ablegestelle vor San Blas (Kosten $45) gebucht. Der Segeltrip mit drei Mahlzeiten an Board hat uns $ 550 gekostet und war es wirklich wert.

Überfahrt von Panama – Kolumbien

Nach 2 Tagen Panama City ging es morgens um 5:30 h Richtung Küste von wo aus wir dann 5 Tage auf einem „Segelboot“, nach Kolumbien geknattert sind. Okay.. ein bisschen old school war unsere Independence, aber seesicher 😉

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Unser Capitano „Mitja ‚Michel‘ Mehle“ war ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber sehr tolerant. Seine Ladies waren sensationelle Köche und auch so wurde uns nie langweilig. Es gab ausreichend aufblasbare Wassertoys, Wassernudeln und Snorkel.

Das Frühstück, Mittags- und Abendessen war sehr vielfältig und abwechslungsreich und Steffi versuchte sich das erste Mal an fangfrischem Lobster. Abends veranstalteten wir ein Strandfeuer, ein Volleyball Turnier und aßen lecker BBQ. Ihr könnt euch ausreichend alkoholische Getränke mitbringen, so viel ihr tragen könnt und für den Fall, dass euch das Bier ausgehen sollte, könnt ihr dieses auch an Bord nachkaufen.

Wir „umsegelten in 3 Tagen und 2 Nächten die San Blas Inseln, traumhaft, kleine Inseln mit türkisem, glasklarem Wasser und weißen Sandstränden, die sich im Karibischen Meer befinden. San Blas ist ein absoluter Geheimtipp und noch nicht überlaufen, und das erkannte auch schon Mana „En el Muelle de San Blas„.Im Anschluss ging es in knapp 25 Stunden über das offene Meer nach Cartagena, Kolumbien.

 

Wir hatten unglaubliches Glück, denn die Truppe war der Hammer und das Meer meinte es gut mit uns, kaum Seegang 😉 Kleiner Tipp für die Biker unter euch, fragt rechtzeitig an, wir hatten drei Maschinen an Bord.

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Bocas del Toro
Panama City
San Blas Islands

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