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Osterinsel: Eine Woche campen mit den Moais

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Santiago – Osterinseln – Santiago

Nachdem wir abermals eine Nacht am Flughafen von Santiago verbracht haben. Hier ist zu erwähnen, dass es weitaus komfortablere Flughäfen gibt (Foto), aber die Kehrmaschinen gaben uns ausreichend Deckung für unsere lange Krombacher Filmnacht.

Morgens um 8:15 am ging es mit LAN Chile von Santiago Arturo Merino Benitez (SCL) in Richtung Easter Island (IPC), Isla de Pascua. Der Flug hat uns 427,00 EUR p. P gekostet.

Vom Flughafen wurden wir zu unserem neuen Zuhause gefahren Camping Mihinoa. Es gibt aktuell zwei Campingplätze auf Rapa Nui, aber dieser liegt direkt an der Küste und ihr könnt jeden Abend den Sonnenuntergang sehen, zudem haben sie Locker und trotz des Hausdrachens, dem man aus dem Weg gehen kann, ist die Anlage echt top.

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Kosten für die Unterkunft: Im eigenen Zelt mit eigenem Equipment 5.000 CLP p. P., alles gemietet 5.500 CLP. Falls ihr euch mit schlechtem Internet rumschlagen wollt, kostet das einmalig 5.000 CLP für den gesamten Aufenthalt und falls Ihr Elektrogeräte aufladen wollt, ebenfalls einmalig 2.000 CLP. Ach ja und wenn euer Flieger erst abends geht dürft ihr noch mal einen halben Tag mehr zahlen, falls ihr euch auf dem Gelände aufhaltet.

Wir raten euch, nehmt einfach Lebensmittel vom Festland mit, vor Ort ist alles um einiges teurer!

Die Insel ist nicht sonderlich groß, und der Hauptort Hanga Roa ist sehr überschaubar, fortbewegen könnt ihr euch hier zu Fuß oder motorisiert.

Um die Insel zu erkunden, empfehlen wir euch Fahrräder (10.000 CLP/ 24h), Motorbikes (20.000 CLP/ 24 h) oder Autos (32.000 – 70.000 CLP/ 24 h) zu mieten oder auf eine geführte Tour mit aufzuspringen. Zudem könnt/müsst  ihr euch am Flughafen oder beim CONAF Office das Nationalpark Ticket kaufen, Kosten $ 60 US oder 30.000 CLP.

Wir haben uns einen vollen Tag mit Rapa Nui Travel über die Insel fahren lassen und wurden mit reichlichen Informationen versorgt, Kosten für die Tour $ 45 US oder 25.000 CLP. Während unserer Hop-on-Hop-off Tour haben wir einige „Steinköpfe“ gesehen, aber hier mal im Detail:

  • Ahu Vaihu, ein nicht restauriertes Ahu mit umgestürzten Moai in der Bucht Hanga Te’e
  • ein weiteres nicht restauriertes Ahu, Akahanga. Hier wird das Grab des Königs Hotu Matua vermutet.
  • Rano Raraku, besser bekannt als die Geburtsstätte der Moais. Hier könnt ihr rund um den erloschen Vulkan inklusive Kratersee über 300 Statuen stehend und liegend in unterschiedlichster Größe und in Ihren verschiedensten Stadien der Fertigstellung begutachten (CONAF Ticket erforderlich). Er ist eine der wichtigsten Orte der Moai-Kultur.
  • Ahu Tongariki (größte Zeremonialplattform Polynesiens), ein über 200 m langes und restauriertes Ahu mit 15 wieder aufgerichteten Moais.
  • Nächster Stop war „Te Pito o te Henua”, der Nabel der Welt (magnetischer runder Stein), zusammen mit Ahu Te Pito Kura, befindet.
  • Anakena, der schönste Strand der Insel, bestehend aus feinem, weißem Korallensand, wo wir uns kurz ins kühle Nass stürzten und wo die restaurierten Ahus Nau Nau und Ature Huke warten.

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Und damit endete unsere Tour schon.

Dann mieteten wir uns einen 4×4 und fuhren ein weiteres Mal zum Strand von Anakena und entspannten mit anschließenden Sonnenbrand einen halben Tag am Strand und schauten uns den Sonnenuntergang an der Westküste an.

Am nächsten Morgen starteten wir früh, um den Sonnenaufgang in Tongariki zu bestaunen und fuhren im Anschluss die Nord-Westküste ab und besichtigten die unterschiedlichen Höhlen. Ja, ganz recht, wir sind die komplette Strecke mit dem Auto abgefahren, warum hätten wir uns sonst einen 4×4 mieten sollen!?

Und dann hieß es abtauchen und wir haben den Moai, der es sich unter Wasser gemütlich gemacht aufgesucht. Leider kein echter, aber das weiß ja nicht jeder! Und natürlich in alter Tradition wurde ein Handstand gemacht.

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Zwischendrin haben wir immer mal wieder in der Bucht von Hanga Roa den Wellen hingeben und auf der Grünfläche ein bissen ausgeruht.

Eine kleine Wanderung unternahmen wir zum Kraterrand des Rano Kao. Von der Zeremonialanlage Orongo kann man die drei vorgelagerten Motus der Südwestküste sehen (CONAF Ticket erforderlich).

Und dann hieß es nach einer Woche wieder, Zelte abbrechen und zurück aufs Festland und wie hätte es hier anders sein sollen, eine weitere Nacht am Flughafen von Santiago 😉

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