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Salar de Uyuni: die größte Salzwüste der Welt

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Chiclayo – Lima (Peru) – Desaguadero – La Paz – Salar de Uyuni – Tiahuanaco – Puno

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In La Paz haben wir dann Jan, Julia und Juan Pablo getroffen. Wir checkten im Hostal Republica ein. Nicht, dass unsere Allerwertesten plattgesessen waren, ging es dann am nächsten Abend, wie sollte es auch anders sein, mit dem Nachtbus nach Uyuni.  Seit 2014 ist dies auch ein Etappenziel der Dakar Rally.

Dieses Mal waren es nur 10 Stunden Busfahrt. Das Busticket lösten wir zuvor am Busterminal in La Paz, aber auch wir lernen ja nicht aus. Wir buchten einen cama-Sitzplatz, nur das nach Uyuni lediglich semi-cama Busse verkehren, also nichts mit viel schlafen und keine Beinfreiheit. Nehmt Euch unbedingt was warmes zum anziehen mit, denn Uyuni ist sehr kalt-zumindestens nachts. In Uyuni angekommen wurde alles angezogen, was der Rucksack hergab. Nach einem kleinen Frühstück ging unsere 3 tägige Tour in die Salar de Uyuni, die größte Salzwüste der Welt dann auch schon los. Sie liegt im Altiplano am Fuße der Anden auf einer Höhe von 3650 m.

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Wir buchtent die Tour bei Tito Tours, da wir bereits zu fünft waren gab es diesmal keine Nummer sechs:)  Den folgenden Bildern könnt Ihr entnehmen wie atemberaubend es war.

Neben unendlicher weißer Weite haben wir die 1. Nacht in einem Salzhotel übernachtetet und ja, es ist wirklich alles aus Salz (außer der Matratze). Tag 2. und 3. ging es dann weiter durch eine wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft aus Lagunen,  Bergen, Quinoa Feldern (Getreideart) und vielem mehr. Den letzten Morgen ging es früh los, und wir haben den Sonnenaufgang in einem Hot Spring verbracht und verließen diese glücklicherweise bevor die Massen kamen. Unser Guide nannte dies dann „Sopa de Gringos“-sehr passend. Nach dem heissen Bad gab es ein leckeres Frühstück und wir fuhren anschließend zum Zugfriedhof, nahe Uyuni, der den Abschluss der Tour bildet. Hier sind zahlreiche alte Lokomotiven zu bestaunen.

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Mit dem Nachtbus ging es dann zurück nach La Paz, wo wir uns erst mal etwas erholt haben, auf 3.500 m. Und man glaubt es nicht, aber hier haben wir eine weitere Mainzerin „Knete“ getroffen und direkt mal die Nacht zum Tage gemacht und schauten uns gemeinsam Cholita Wrestling in El Alto an, was man unserer Meinung nicht zwingend sehen muss: Das schönste war der Ausblick auf das Lichtermeer von La Paz von einem Aussichtspunkt in El Alto. Dann hieß es auch schon wieder weiterreisen: über Tiahuanaco – eine der bedeutendsten Ruinenstätte der Prä-Inka-Kultur, von der leider bis heute erst ein Prozent freigelegt wurde (Quelle: Wikipedia) und dieser Teil zugleich auch leider schon ziemlich zerstört ist- nach Puno (Peru).

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