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Reisen um die Welt: Stereotypen in Hostels

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Wer viel reist und weltoffen ist, lernt jede Menge Menschen kennen, sei es auf der Straße, im Café, im Bus, am Flughafen oder im Hostel. Auch hier gibt es Stereotypen, die der ein oder andere bestimmt schon mal wahrgenommen hat.

Das Rudel

Es ist eine Gruppe, meist Freunde, gerne auch mal eine Familie, die laut sind, rücksichtslos und denken, sowohl der Aufenthaltsraum, die Küche als auch das Gemeinschaftszimmer gehört ihnen. Getreu dem Motto wir sind in die Mehrheit und ein Einzelner kommt nicht gegen uns an. Wenn Sie kochen, nehmen Sie alle Herdplatten in Beschlag anstatt sich auf einige wenige zu beschränken. Im Dorm wird keinerlei Rücksicht genommen, Licht an, Licht aus, laute Gespräche, spätes einfallen ins Zimmer, ich könnte stundenlang so weitermachen.

Der Geizkragen alias der Schnorer

Er oder Sie verhält sich meist zurückhaltend und wartet auf den richtigen Moment. Wenn gekocht wird schwirrt er meist um einen rum und wartet darauf, dass man ihn fragt, ob er mitessen möchte. Ähnlich verhält es sich in geselliger Runde, sie schlürft ewig an ihrem Bier und wartet auf eine Einladung zu einem zweiten, natürlich auf deine Rechnung. Ein weiteres Indiz ist das schnorren von Zigaretten, „eigentlich rauche ich ja gar nicht, aber kann ich eine haben, du bekommst sie später auf jeden Fall zurück“. Er ist knausrig und würde niemals viel Geld alleine ausgeben, aber wenn es um die Gruppe geht, schlägt sie zu, da die Gemeinschaft seinen Luxus mitträgt.

Der Junggebliebene

Er wäre gerne nochmal 20 und obwohl er schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist, lässt er sich sein Alter nicht anmerken. Er ist für jeden Spaß zu haben und kommt manchmal ein bisschen affig rüber. Seine Art und Weise sich zu artikulieren, entspricht nicht ganz seinem Erscheinungsbild. Aber er ist ein sehr geselliger Typ, der meist sehr sport- und partyaffin ist.

Der Chiller mit der Friedenspfeife

Man sieht ihm die Gelassenheit an und durch sein Blut fließt „grünes“ Gold. Er hat immer ein bisschen was dabei und teilt es auch gerne mit Gleichgesinnten. Er ist tiefenentspannt, manchmal etwas verpeilt und lebt von einem Tag in den anderen und lässt sich nur schwer aus der Ruhe bringen. Manchmal verrät ihn sein Style: Dreadlocks, die Liebe zu Reaggae und oftmals sehr weite, bequeme Kleidung.

Das Partyluder/ der Checker

Jeder kennt sie und jeder „liebt“ sie. Für gewöhnlich trinken sie Unmengen Alkohol, Flirten ohne Punkt und ohne Komma und nehmen sich was sie wollen, meist mit Erfolg. Sie heizen die Menge an und entweder springt man auf Ihren Zug auf oder sucht das Weite. Ihnen ist es egal, was Leute von Ihnen denken, so lange sie ihren Spaß haben, ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn Sie in eurem Dorm schlafen, Prost Mahlzeit, wahrscheinlich werdet ihr die ein oder andere schlaflose Nacht haben.

Die Bilderbuch-Backpacker

Man erkennt sie schon von weitem, perfekt ausgestattet, von der Funktionskleidung über die Wanderboots bis hin zum Nachschlagewerk. Sie wissen alles und das für gewöhnlich noch viel besser.

Die frisch verliebten

Sie haben sich auf der Reise kennengelernt oder sind schon lange zusammen, können aber die Finger nicht voneinander lassen und sind 24/7 zusammen. Sie sprechen nur noch in der Mehrzahl und teilen sich alles, sogar das Bett im Dorm.

Die Einsiedler

Eigentlich sind sie fester Bestandteil des Hostels. Sie sind schon seit Wochen am gleichen Ort und lieben es neue Leute kennenzulernen. Sie verstehen sich mit jedem und haben keinerlei Ambitionen weiterzuziehen.

Die Naturliebhaber

Diese Menschen lieben das Natürliche: naturbelassenes Essen, reisen oftmals umweltschonend, stehen von Kopf bis Fuß zu ihrem Körper und Unterhaltungen mit ihnen können etwas schwierig sein.

Die Musiker

Sie reisen mit ihrer Gitarre, oder sind einfach von jeden Instrument angetan und versuchen sich an ihnen. Sie haben normalerweise Rhythmus im Blut und können on top auch noch singen. Natürlich gibt es auch hier den ein oder anderen der es gerne können würde, und kläglich versagt. In der Regel sind sie super gesellig und ziehen die anderen in ihren Bann.

Die Entertainer

Sie betreten den Raum und jeder folgt ihnen. Eigentlich gehören sie auf die Bühne, aber keine Angst eure Begeisterung reicht ihnen völlig um den ganzen Abend so weiter zu machen. Am nächsten Morgen fragt ihr euch, woher euer Bauchmuskelkater kommt. Es ist ganz offensichtlich, vom vielen Lachen vom Vorabend. Mit ihnen wird es niemals langweilig und ihnen gehen nie die Geschichten aus.

Die Dummschwätzer

Niemand will Ihre Geschichten hören. Sie hören sich gerne selbst reden, lassen andere nicht ausreden, denken sie haben immer Recht und lassen einen selbst nur die Augen rollen. Es gibt nur einen Ausweg, wegrennen!

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