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Dienstag, Juli 3, 2018
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Bolivien

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Da wir insgesamt fast 3 Monate in Bolivien waren und das Land und die Menschen lieben gelernt haben, möchten wir Euch an unseren kulinarischen Highlights teilhaben lassen und einen Einblick in die bolivianische Küche gewähren.

Die Appetizer:

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Wenn euch das Video nicht überzeugt hat, dann hoffen wir, das wir es schaffen!

Zum locker werden:

  • Mojito Boliviano (mit Cocablättern und Ginger Ale)
  • Chuflay (bolivianisches Getränk mit Singani)

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Die Vorspeise:

Unbedingt probieren:

  • Salteñas (bolivianische Empanadas)
  • Llajhua (sehr scharfe bolivianische Paste)
  • Tucamana
  • Humita
  • Puchero
  • Papa a la Huancaina
  • Papas relleñas
  • Lawa

Der Hauptgang:

Must see „The Devil’s Miner

  • Pique a lo macho (Fleischberg)
  • Plato paceño (La Paz)
  • Sajta de Pollo
  • Picante de Pollo
  • Chicharrón (Vorsicht, wird zum Teil mit Innereien serviert)

Das Dessert:

  • Platano de freír

Außerdem gibt es an fast jeder Straßenecke frisch gepressten Orangensaft für 3-5 Bolivianos zu kaufen. Ein Muss, und in der Regel wird der Becher auch nochmal aufgefüllt.

Die bolivianische Küche ist sehr sehr lecker, aber nichts für körperbewusste, die auf leichte Küche hoffen. Also hört auf die Kilos zu zählen und lasst es euch schmecken. Bolivien wir lieben dich!

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2polloslocos-hogarcomunitario-circuelitos10Früh morgens machen wir uns auf  und besuchten die Guarderia (Vorkindergarten) Hogar comunitario „ciruelitos“, welcher außerhalb vom Stadtzentrum Sucres liegt und gar nicht so einfach zu erreichen ist. Auf der Hauptstraße raus gelassen, erreichten wir über einen steilen, steinigen Hang, letztendlich den Vorkindergarten.

Aktuell werden hier 31 Kinder im Alter von 6  Monaten bis 4 Jahren betreut, die zu dem Zeitpunkt unserer Ankunft eifrig am malen waren.

Die Kinder sind je nach Alter in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt und haben entsprechende Gruppenräume. Unterstützt werden die Mitarbeiter aktuell von 3 Freiwilligen. Die Kinder werden gegen 8 Uhr hingebracht und bleiben in der Regel bis 16 Uhr. In dieser Zeit bekommen sie Frühstück, Mittagessen und einen Tee, bevor Ihre Eltern sie wieder abholen.

Alle Kinder stammen aus dem umliegenden Viertel, es handelt sich um einfache bolivianische Familien. Die Betreuung ist kostenfrei, da die Einrichtung staatlich gefördert wird. Für jedes Kind werden 50 Bolivianos pro Monat, was etwa 5,30 Euro entspricht, gezahlt. Wie direkt ersichtlich ist, ist dies viel zu wenig, um all die Unkosten zu decken. Es fehlt an Vielem.2polloslocos-hogarcomunitario-circuelitos06

Mit einer Einkaufsliste ausgestattet fuhren wir zurück in das Stadtzentrum und besorgten folgendes:

  • Michpulver
  • Windeln
  • Klopapier
  • Mehl und Salz zum Brot backen und
  • Wachsmalstifte

Im Anschluss trafen wir uns mit einer Verantwortlichen und übergaben unsere vollen Tüten.

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Wir haben nun schon einige Länder bereisen können und leider auch viel Armut und Elend gesehen. Immer wieder wurde uns bewusst, wie gut wir es doch haben, und das es uns an nichts fehlt und das es Menschen gibt, ganz im speziellen die jungen und kleinen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Das veranlasste uns dazu einen Spendenaufruf zu starten. Erfreulicherweise erhielten wir von allen Seiten Unterstützung.

Auf gut Glück fragten wir bei unserer Airline an, wie viel uns das zusätzliche Gepäck kosten würden. Umso erstaunter waren wir, als diese uns anbot, 2 x 15 kg zusätzlich und kostenfrei mit zu befördern. Freunde, Familie und Bekannten trugen so viele Sachspenden zusammen, dass wir unsere Not hatten, alles zu verstauen und Dank unseres lieb gewonnen vorübergehendem Arbeitgebers, dem Paulaner Bräustüberl, konnten die Spenden dort abgegeben und gelagert werden.

Als die „Allgemeine Zeitung“ dann kurz vor Abflug noch unseren Artikel veröffentlichte, wurde es eine ganz runde Sache.

Zeitungsartikel AZ
Quelle: Samstag, 25.01.2014, Allgemeine Zeitung, „Mainzer Mix“, Seite 13 (Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG)

2polloslocos-spendenaufrufSonntagnacht haben wir dann alle Sachspenden in zwei riesige Taschen verpackt und beim Einchecken gehofft, dass alles ankommt und wir es dann auch noch tragen können.  Getreu dem Motto „das Glück ist mit den Tüchtigen“, kam alles in Santa Cruz an.

Warum erneut Südamerika? Nachdem wir drei Monate in Deutschland waren, sollte es zurück nach Bolivien gehen, um endlich der spanischen Sprache mächtig zu werden und das im letzten Jahr versäumte nachzuholen. Leider ließen es die Wetterbedingungen im Juli nicht mehr zu Patagonien zu bereisen, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

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