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Sunday, May 10, 2020
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Campen

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Santiago – Osterinseln – Santiago

Nachdem wir abermals eine Nacht am Flughafen von Santiago verbracht haben. Hier ist zu erwähnen, dass es weitaus komfortablere Flughäfen gibt (Foto), aber die Kehrmaschinen gaben uns ausreichend Deckung für unsere lange Krombacher Filmnacht.

Morgens um 8:15 am ging es mit LAN Chile von Santiago Arturo Merino Benitez (SCL) in Richtung Easter Island (IPC), Isla de Pascua. Der Flug hat uns 427,00 EUR p. P gekostet.

Vom Flughafen wurden wir zu unserem neuen Zuhause gefahren Camping Mihinoa. Es gibt aktuell zwei Campingplätze auf Rapa Nui, aber dieser liegt direkt an der Küste und ihr könnt jeden Abend den Sonnenuntergang sehen, zudem haben sie Locker und trotz des Hausdrachens, dem man aus dem Weg gehen kann, ist die Anlage echt top.

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Kosten für die Unterkunft: Im eigenen Zelt mit eigenem Equipment 5.000 CLP p. P., alles gemietet 5.500 CLP. Falls ihr euch mit schlechtem Internet rumschlagen wollt, kostet das einmalig 5.000 CLP für den gesamten Aufenthalt und falls Ihr Elektrogeräte aufladen wollt, ebenfalls einmalig 2.000 CLP. Ach ja und wenn euer Flieger erst abends geht dürft ihr noch mal einen halben Tag mehr zahlen, falls ihr euch auf dem Gelände aufhaltet.

Wir raten euch, nehmt einfach Lebensmittel vom Festland mit, vor Ort ist alles um einiges teurer!

Die Insel ist nicht sonderlich groß, und der Hauptort Hanga Roa ist sehr überschaubar, fortbewegen könnt ihr euch hier zu Fuß oder motorisiert.

Um die Insel zu erkunden, empfehlen wir euch Fahrräder (10.000 CLP/ 24h), Motorbikes (20.000 CLP/ 24 h) oder Autos (32.000 – 70.000 CLP/ 24 h) zu mieten oder auf eine geführte Tour mit aufzuspringen. Zudem könnt/müsst  ihr euch am Flughafen oder beim CONAF Office das Nationalpark Ticket kaufen, Kosten $ 60 US oder 30.000 CLP.

Wir haben uns einen vollen Tag mit Rapa Nui Travel über die Insel fahren lassen und wurden mit reichlichen Informationen versorgt, Kosten für die Tour $ 45 US oder 25.000 CLP. Während unserer Hop-on-Hop-off Tour haben wir einige „Steinköpfe“ gesehen, aber hier mal im Detail:

  • Ahu Vaihu, ein nicht restauriertes Ahu mit umgestürzten Moai in der Bucht Hanga Te’e
  • ein weiteres nicht restauriertes Ahu, Akahanga. Hier wird das Grab des Königs Hotu Matua vermutet.
  • Rano Raraku, besser bekannt als die Geburtsstätte der Moais. Hier könnt ihr rund um den erloschen Vulkan inklusive Kratersee über 300 Statuen stehend und liegend in unterschiedlichster Größe und in Ihren verschiedensten Stadien der Fertigstellung begutachten (CONAF Ticket erforderlich). Er ist eine der wichtigsten Orte der Moai-Kultur.
  • Ahu Tongariki (größte Zeremonialplattform Polynesiens), ein über 200 m langes und restauriertes Ahu mit 15 wieder aufgerichteten Moais.
  • Nächster Stop war „Te Pito o te Henua”, der Nabel der Welt (magnetischer runder Stein), zusammen mit Ahu Te Pito Kura, befindet.
  • Anakena, der schönste Strand der Insel, bestehend aus feinem, weißem Korallensand, wo wir uns kurz ins kühle Nass stürzten und wo die restaurierten Ahus Nau Nau und Ature Huke warten.

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Und damit endete unsere Tour schon.

Dann mieteten wir uns einen 4×4 und fuhren ein weiteres Mal zum Strand von Anakena und entspannten mit anschließenden Sonnenbrand einen halben Tag am Strand und schauten uns den Sonnenuntergang an der Westküste an.

Am nächsten Morgen starteten wir früh, um den Sonnenaufgang in Tongariki zu bestaunen und fuhren im Anschluss die Nord-Westküste ab und besichtigten die unterschiedlichen Höhlen. Ja, ganz recht, wir sind die komplette Strecke mit dem Auto abgefahren, warum hätten wir uns sonst einen 4×4 mieten sollen!?

Und dann hieß es abtauchen und wir haben den Moai, der es sich unter Wasser gemütlich gemacht aufgesucht. Leider kein echter, aber das weiß ja nicht jeder! Und natürlich in alter Tradition wurde ein Handstand gemacht.

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Zwischendrin haben wir immer mal wieder in der Bucht von Hanga Roa den Wellen hingeben und auf der Grünfläche ein bissen ausgeruht.

Eine kleine Wanderung unternahmen wir zum Kraterrand des Rano Kao. Von der Zeremonialanlage Orongo kann man die drei vorgelagerten Motus der Südwestküste sehen (CONAF Ticket erforderlich).

Und dann hieß es nach einer Woche wieder, Zelte abbrechen und zurück aufs Festland und wie hätte es hier anders sein sollen, eine weitere Nacht am Flughafen von Santiago 😉

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Ushuaia – Punta Arenas – Puerto Natales – Torres del Paine – Puerto Natales – El Calafate

Von Ushuaia ging es mit Bus-Sur nach Punta Arenas, hier verweilten wir knapp 2 Tage, besuchten die Isla Magdalena und Ihre Pinguine und fuhren anschließend weiter nach Puerto Natales, das Tor zum Torres del Paine, um den W-Trek zu laufen.

Hier warteten wir dann auf unsere starken Männer, die all die Köstlichkeiten durch den Torres schleppen sollten. Zwei Tage waren wir im Bellavista Patagonia (2 Nächte im Doppelzimmer $56 US), und zogen dann ins Hostal Paulette (3er Zimmer 7.500 CLP/ p. P.) um, wo wir ein freudiges Wiedersehen mit viel Pisco feierten.

Erwartet bei den Unterkünften nicht zu viel, die Wände sind aus Pappe und man hört jedes Wort, also denkt an Oropax!

Die nächsten zwei Tage bereiteten wir uns seelisch und moralisch auf den Torres del Paine vor, besorgten fehlendes Equipment, diverse Tickets, unsere Delikatessen und viel Vino. Im Nachhinein können wir guten Gewissens sagen, es hat uns an nichts gefehlt.. aber schön, dass wir Vanillemilch, frischen Käse & Co dabei hatten, plus 1 kg frisch abgebackene Bouletten 😉

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W-Trek Torres del Paine

Start unserer Tour zum W-Trek, war der 02.03.2014 mit dem Bus ging es für 12.000 CLP (Buses Gomez) vom Busterminal Puerto Natales in den Torres del Paine, ca. 1,5-2 h. Im Park angekommen, Laguna Amarga, haben wir unser Ticket gekauft, 18.000 CLP, und dann ging es mit einem Minivan, 2.000 CLP, weiter in Richtung Hotel Las Torres. Für 1.000 CLP könnten wir einen Rucksack im Hotel lassen, was auch notwendig war, da wir ja eh zu viel Essen dabei hatten und dann begann unsere Tour.

Hier findet ihr eine Karte inklusive Entfernungen.

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Wir hatten uns entschlossen das „W“ zu laufen. Es wird einem geraten, von Westen nach Osten zu laufen, damit man den Wind im Rücken hat. Da sich das Wetter im Nationalpark jedoch schlagartig ändern kann, entschlossen wir uns, die Torres am 1. Tag zu besichtigen, da das Wetter Sonnenschein versprach.

Eigentlich wollten wir die 1. Nacht im Refugio y Camping El Chileno campen, aber als wir hörten, dass der freie Campamento Torres wieder offen sei, liefen wir mit Sack und Pack weiter. Registrierten uns, ließen unsere Sachen zurück und folgten dem knapp 1-stündigen Aufstieg bis zu den Torres. Es war wunderschön. Da wir ja relativ nah an den Torres waren, stiegen wir zum Sonnenaufgang am nächsten Morgen erneut auf, leider war es dieses Mal sehr bewölkt. Nichts destotrotz packten wir unsere Sachen, liefen zurück zum Hotel, holten unsere zwischengelagerten Sachen und bereiteten unserer Mittagessen am nahegelegenen Camping Torres zu. Mit dem hoteleigenen Shuttle fuhren wir um 16 Uhr für 2.500 CLP dann zur Laguna zurück.

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Hier findet ihr eine Übersicht über die Campingplätze.

Erkundigt euch unbedingt im Vorfeld nach den Bustransfer-Zeiten  zurück zur Laguna Amarga, falls ihr nicht weiterlaufen wollt und dem entsprechenden Anschluss innerhalb des Parks!

Von der Laguna Amarga fuhren wir dann mit dem internen, kostenlosen Shuttle, zum zweiten Stopp im Park, Pudeto. Von hier aus nahmen wir den Katamaran, um 18 Uhr für 12.000 CLP, über den Lago Pehoé, vorbei am Salto Grande und schipperten zur Anlegestelle nahe der Paine Grande Mountain Lodge inklusive Campingplatz. Hier wurden die Zelte aufgebaut, jeder nahm eine warme Dusche und der Kochlöffel wurde abermals geschwungen und ein weiteres Weinchen dazu geschlürft. Kosten pro Nase im eigenen Zelt 4.800 CLP/ Nacht.

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Am nächsten Tag begaben wir uns in Richtung Gletscher Grey. Der einzige Nachteil am „W“ ist, dass man leider alles doppelt laufen muss und da wir relativ spät gestartet sind, wurde es langsam dunkel und der Rückweg wollte kein Ende nehmen.

Wer Interesse an einer Bootstour hat.

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Am 4. Tag brachen wir in Richtung Valle de Francés und Mirador Británico auf und dieser Auf- und Abstieg sollte der schwerste werden. Juan Pablo verletzte sich mehrfach am Knöchel und Nina hatte Probleme mit ihrem Knie, also verlief alles etwas langsamer wie geplant. Wir hatten uns am Vorabend dazu entschlossen, eine weitere Nacht auf dem Paine Grande zu nächtigen und nicht mit Sack und Pack zur Campingplatz Italiano umzuziehen. Der komplette Aufstieg- und Abstieg war wunderschön, vorbei an riesigen Gletschermassen, abschmelzenden Gletschern, die in Wasserfällen endeten, riesigen Felsformationen, farbenfroher und abwechslungsreicher Natur und jeder Menge Wind!

 

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Und wie hätte es anders kommen können, in unserer letzten Nacht im Torres del Paine, ging die Welt unter! Wie ihr vielleicht festgestellt habt, ist unser Zelt von einer anderen Generation, aber es hat Stand gehalten und wir sind nicht weggeweht! Und gegen den Regen konnten wir uns Dank Rettungsdecken a la Sushi-Rolle perfekt schützen. Da soll mal einer sagen, wir sind nicht kreativ!

Als wir am nächsten Morgen aus den Zelten krabbelten, entdeckten wir im Gebirge des Nationalparks jede Menge Schnee. Also hatten wir alles richtig gemacht, packten unsere Sachen und fuhren mit dem Katamaran zurück nach Pudeto, nahmen den Shuttle zum Parkeingang und schließlich nach Puerto Natales zurück.

Hier verbrachten wir vier noch eine Nacht im Dorm (7.000 CLP p. P.) in unserem Hostel Paulette, wo wir überflüssiges Gepäck gelassen hatten. Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen, Elmar verließ uns und wir drei machten uns nach El Calafate auf.

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