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Sunday, May 10, 2020
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Sucre

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Meet & Great

Im Februar 2014 absolvierten wir einen 2-wöchigen Sprachkurs (ja wir sind uns dessen bewusst, ein bisschen länger hätte uns nicht geschadet, aber wir mussten ja nach Patagonien) bei der South America Soanisch School (SAS), in Sucre. Damals sind wir über Couchsurfing mit Bertha Ramos Gonzales in Kontakt getreten. Sie ist die Inhaberin der Sprachschule und bietet gleichzeitig  auch Übernachtungsmöglichkeiten in Ihrem zu Haus an.

Nachdem wir also ein paar Tage in Santa Cruz waren, das Hogar de la Esperanza besucht haben, machten wir uns nach Sucre auf. Telefonisch konnten wir im Vorfeld alles mit Bertha abklären und wurden dann von Ihrem Mann Pepé am Busbahnhof von Sucre um 7 Uhr morgens abgeholt.

La Casa de Bertha

2polloslocos-sas-bertha-and-pepe10Bertha und Pepé besitzen ein relativ großes Anwesen mit einem offenen betonierten Hof, von dem alle Zimmer abgehen. Sie vermieten 3 Zimmer (Einzel- und/oder Doppelzimmer) an Gäste. Sie selbst bewohnen mit ihren zwei Kindern einen großen Raum, bauen aber gerade zwei weitere Räume für sich aus. Zudem lebt Pepes Vater in einem Zimmer und Coco der verschmuste Hund springt hin und wieder über den Hof, meist dann wenn er versucht die Katzen auf den Dächern zu verschrecken, vergebens natürlich. Es gibt ein Bad und eine Küche.

Berthas Profil findet ihr hier bei Airbnb “Welcome to your Bolivian family!“.

Homestay Sucre

2polloslocos-grillen-in-bolivien03Wir haben uns wirklich sehr wohl gefühlt. Die zwei Kids sind sehr gut erzogen und mit Pepé und Bertha kann man stundenlang erzählen, und wenn ihr das möchtet, werdet ihr komplett mit in die Familie eingebunden. Wir kochten und grillten gemeinsam, tranken den ein oder anderen Wein oder saßen einfach nur bei einer Tasse Tee zusammen. Genauso ist es aber auch kein Problem, wenn Ihr Eure Ruhe haben möchtet und Euch im Zimmer aufhaltet. Ihr dürft die Küche jederzeit benutzen. Die Zimmer sind einfach, aber zum Wohlfühlen. Zudem habt ihr die Möglichkeit Frühstück, Mittag- und Abendessen serviert zu bekommen, gegen einen kleinen Aufpreis versteht sich.

Insgesamt haben wir fast 3 Wochen in der Calle Camerones gewohnt, 2 Wochen im Februar und nochmal eine Woche im Mai.

Sprachschule South America Spanish School

Bertha´s SAS South America Spanisch School ist noch relativ jung, aber wir haben keine Minute bereut.

Wir haben uns für Einzelunterricht entschieden und konnten die Unterrichtszeiten in Absprache mit unseren Lehrerinnen anpassen. Die Lehrerinnen sind sehr gut ausgebildet und stellen sich auf euer Level ein.

Neben dem Sprachunterricht bietet Bertha gemeinsame Aktivitäten an, sei es Sport, Kultur, Ausflüge, Movie Abende “The Devil’s Miner“, super leckeres bolivianisches Essen und für die, die gerne etwas Gutes tun möchten Volunteering.

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2polloslocos-hogarcomunitario-circuelitos10Früh morgens machen wir uns auf  und besuchten die Guarderia (Vorkindergarten) Hogar comunitario „ciruelitos“, welcher außerhalb vom Stadtzentrum Sucres liegt und gar nicht so einfach zu erreichen ist. Auf der Hauptstraße raus gelassen, erreichten wir über einen steilen, steinigen Hang, letztendlich den Vorkindergarten.

Aktuell werden hier 31 Kinder im Alter von 6  Monaten bis 4 Jahren betreut, die zu dem Zeitpunkt unserer Ankunft eifrig am malen waren.

Die Kinder sind je nach Alter in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt und haben entsprechende Gruppenräume. Unterstützt werden die Mitarbeiter aktuell von 3 Freiwilligen. Die Kinder werden gegen 8 Uhr hingebracht und bleiben in der Regel bis 16 Uhr. In dieser Zeit bekommen sie Frühstück, Mittagessen und einen Tee, bevor Ihre Eltern sie wieder abholen.

Alle Kinder stammen aus dem umliegenden Viertel, es handelt sich um einfache bolivianische Familien. Die Betreuung ist kostenfrei, da die Einrichtung staatlich gefördert wird. Für jedes Kind werden 50 Bolivianos pro Monat, was etwa 5,30 Euro entspricht, gezahlt. Wie direkt ersichtlich ist, ist dies viel zu wenig, um all die Unkosten zu decken. Es fehlt an Vielem.2polloslocos-hogarcomunitario-circuelitos06

Mit einer Einkaufsliste ausgestattet fuhren wir zurück in das Stadtzentrum und besorgten folgendes:

  • Michpulver
  • Windeln
  • Klopapier
  • Mehl und Salz zum Brot backen und
  • Wachsmalstifte

Im Anschluss trafen wir uns mit einer Verantwortlichen und übergaben unsere vollen Tüten.

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Betreutes Wohnen auf Zeit

Nachdem wir im Februar einen weiteren Teil der Sachspenden aus Deutschland, im Hogar Mallorca vorbeigebracht hatten, und die Jungs sich wahnsinnig gefreut haben, kamen wir im Mai wieder. Bei unserem ersten Besuch waren die Bundstifte das Highlight, neben all der gesammelten Kleidung und den weiteren Spielsachen.

Unsere Anschaffungen

Dank großzügiger finanzieller Spenden hatten wir die Möglichkeit weitere notwendige Anschaffungen für das Heim zu tätigen. Nach unserem ersten Besuch konnten wir uns einen Überblick über das Heim verschaffen und Hannah versorgte uns mit weiteren Informationen. Sie und Caro waren unsere Ansprechpartnerinnen im Hogar Mallorca. Dank Ihres Engagements und der Absprache mit den Verantwortlichen vor Ort konnten wir die Gelder zielgerichtet einsetzen und die gewünschten Artikel besorgen.

Das Heim stellt nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung und umso größer war die Freude über die mitgebrachten Arzneimittel, da diese im Verhältnis sehr teuer sind, aber hin und wieder benötigt werden: Läusemittel, Creme gegen Fußpilz und Hautausschlag, Körperlotion und Seifen gegen Hautirritationen. Neben den Medikamenten kauften wir noch weitere Schulrucksäcke.

Danke Caro und Hannah!

Auf diesem Wege möchten wir uns ganz herzlich bei Caro B. und Hannah H. bedanken. Hannah war vor einiger Zeit im Heim tätig und kam in Ihren Semesterferien zurück, um den Jungs abermals zur Seite zu stehen. Caro ist seit 9 Monaten in dem Hogar als Volontärin tätig und hat uns weitere Bilder zur Verfügung gestellt.

Patenprojekt Hogar Mallorca / Godparent project

facebookEine ehemalige Freiwillige hat das Patenprojekt des Heims gegründet. Es funktioniert ganz leicht und macht den einzelnen Jungs eine riesengroße Freude! Dabei übernimmt man die Patenschaft für einen der Jungs im Heim und schickt ihm kleine Päckchen oder Briefe und er antwortet. Wenn man möchte, kann man auch ein wenig Geld spenden. Das ist allerdings nicht obligatorisch. Es geht einfach darum, einen Kontakt aufzubauen und ein wenig Freude zu bereiten. Leider haben bis jetzt nur ungefähr zehn der circa 60 Jungs einen Paten, da nur sehr wenige Personen dazu bereit sind und Angst haben, es immer wieder zu vergessen. Allerdings muss man nicht jeden Monat einen Brief schreiben, es reicht völlig immer wieder oder über Facebook etc. zu kommunizieren.

Hintergrundinformationen:

2polloslocos-hogar-mallorca19Das “Hogar Mallorca” ist ein Heim in Sucre, der Hauptstadt Boliviens. Es beherbergt ausschließlich Jungs im Alter von 7-18 Jahren. Zurzeit befinden sich etwa 65 Jungen im Heim, die unter der Woche dort wohnen. Am Wochenende fahren sie zu ihren Familien, die meistens auf dem Land wohnen. Diese sind meistens zu arm, um ihre vielen Kinder zu ernähren und das Heim ermöglicht den Jungs so drei warme Mahlzeiten, eine warme Dusche und eine durchgängige Schulbildung.

Manche der Jungen kommen auch aus Alkoholikerfamilien oder wurden von ihren Eltern, meist den Vätern, früher geschlagen. Nur sehr wenige haben keine Familie mehr. Zu den Mahlzeiten befinden sich alle ca. 65 Kinder im Heim, vormittags besuchen die Kleineren der ersten bis sechsten Klasse die Schule. Die ältere Hälfte macht in dieser Zeit ihre Hausaufgaben oder arbeitet und geht nachmittags zur Schule. Es gibt jeweils einen Betreuer für vormittags und nachmittags, auch nachts sind die Jungs nicht allein.

Im Heim herrscht eine familiäre und liebevolle Atmosphäre. Das Heim versucht den Jungs jedes Jahr Schuluniformen und Schreibaurüstung zu stellen, allerdings sind sie sehr auf Spenden angewiesen. Dadurch müssen die Jungs nur Hygieneartikel und Kleidung mitbringen und falls davon etwas fehlt, wird auch nachgeholfen. Nebenbei arbeiten vor allem die Größeren, um sich selbst ein Taschengeld zu verdienen und/oder ihre Familie zu unterstützen. Dabei jonglieren sie in den Straßen, waschen Autos, putzen abends oder sind Aushilfen in Betrieben.

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Adresse/ Kontakt:

Calle Bolivar 730, Sucre, Bolivien.

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Santa Cruz – Sucre

Unsere Busfahrt über Stock und über Stein

Touristen lassen sich ja gerne an der Nase herumführen… Anfängerfehler!

Man nehme an, es wird einem ein Panorama Sitzplatz angeboten und verkauft, Realität, man sitzt hinter dem Fahrer direkt an der Tür und hat einen Vorhang vor der Nase.

Also für den Fall, dass euch auf der Strecke Sucre-Santa Cruz oder umgekehrt ein Doppeldecker Panorama-Sitzplatz verkauft wird, erwartet nicht zu viel, weder Toilette, noch Klimaanlage, Decken oder Kissen und erst recht kein Doppeldecker. Wir haben ein bisschen wehmütig auf die klimatisierten Cama-Busse nach La Paz geschaut.

Kosten für die Busfahrt: 80 BOB mit Trans Capital.

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Egal, wir lernen ja auch nicht aus, um 16 Uhr ging das Abenteuer von Santa Cruz nach Sucre schließlich los. Die ersten Stunden waren kurvenreich, aber okay, aber irgendwann brach die Nacht an und die schöne, gemachte Straße endete, das führte dazu, dass es holprig und laut wurde. Unterwegs gab es eine 30 minütige Essenspause und 5 Minuten Toilettenstopp am Straßenrand.

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Nichts desto trotz schafften wir es immer mal wieder die Augen zu schließen und waren heil froh, also wir um 7 am in Sucre ankamen. Hier wurden wir von Pepe abgeholt und zu unserem neuem Domizil gebracht. Nach ein bisschen Small-Talk haben wir erst mal ein paar Stunden Schlaf aufgeholt.

Ach ja, die Strecke könnt ihr auch in weniger als einer Stunde fliegen und zwar für knapp 35 EUR (ab 283 BOB + Tax) mit BOA (Boliviana de Aviación), TAM (Transporte Aéreo Militar) und Amaszonas.

P.S. mit BOA kommt auch sehr günstig nach São Paulo, Brasilien.

Preise in Bolivien

Santa Cruz: Januar 2014

  • Hostal Ambar Backpackers: 95 BOB für Doppelzimmer
  • Microbus innerstädtisch 2 BOB
  • Taxi zum/vom Flughafen 60 BOB
  • Taxi zum/ vom Busterminal 20 BOB

Sucre: Februar 2014

  • Sprachschule SAS 42 BOB Einzelunterricht
  • Unterkunft: Casa Bertha  (Inhaberin der Sprachschule) 35 BOB/ p.P.
  • Microbus innerstädtisch 1,50 BOB
  • Taxi ab 2 Personen 8 BOB
  • Taxi zum/vom Fllughafen 30 BOB

La Paz: Mai 2014

  • Taxi vom Flughafen El Alto – Stadtzentrum Busterminal 60-70 BOB
  • Bus Semi Cama von La Paz – Sucre Trans Copacabana S.A. (via Oruro – Potosi) 60 BOB (Busterminal in La Paz) 14 Stunden und warm anziehen, nachts wird es sehr kalt

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La Paz – Death Road – Huayna Potosi – Cochabamaba – Potosí – Sucre – La Paz – Rurrenabaque – La Paz – Cochabamba – Calchane (Grenze) – Iquique (Chile)

Es ging nach dem Colca Canyon zurück nach La Paz, wo die Death Road (Yungas-Straße) und der Huayna Potosi auf uns warteten, sowie weitere Highlights unserer Reise.

Da sich Jan mittlerweile von uns erholt hatte und der Beschützerinstinkt in ihm geweckt wurde, verließ er Cochabamba und begleitete uns auf den nächsten Abenteuern.

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Death Road

Die Death Road oder auch Camino de la Muerte genannt galt als gefährlichste Straße der Welt und wir haben sie mit bis zu 60h/km down hill bezwungen und insgesamt 3.600 Höhenmeter hinter uns gelassen. Okay Jan hat bestimmt 80h/km drauf gehabt, aber Steffi und ich haben es vorgezogen die Landschaft zu genießen..;). Morgends froren wir und mittags wärmte und die Sonne. Wir entschieden uns diese Tour mit El Solario zu machen und können diese wirklich weiter empfehlen, bis auf die Foto CD am Ende-nun gut sie sind super Fahrradfahrer, keine Fotografen 🙂

Huayna Potosi

Und nun kommen wir zu dem Teil, wo wir uns nach wie vor fragen, ob wir größenwahnsinnig waren oder uns die Höhe vielleicht nicht bekommen ist. Die Besiegung des Huayna Potosis.

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Wir hatten uns in den Kopf gesetzt, ohne jegliche Bergsteigererfahrung diesen Schneeberg zu besteigen, naja Übermut tut selten gut. Es war eine der extremsten und gleichzeitig einzigartige Erfahrungen die wir beide je gemacht haben. Unser “Endgegner” wie wir ihn liebevoll nannten brachte uns an unsere Grenzen, aber es war jede Anstrengung wert. Leider muss an der Stelle gesagt werden, dass wir es nicht bis auf die 6.088 m geschafft haben. Kaum Schlaf und 50-60 cm Neuschnee, der jeden Schritt gefühlt viermal so schwer machte liess uns nicht bis an die Spitze kommen, aber wir haben es beide über die 5.500 m geschafft und für Laien, gar nicht mal so schlecht. Die Tour ging 3 Tage und man übernachtet in zwei unterschiedlichen Basecamps. Die Unterkünkte sind einfach, aber ausreichend. Geschlafen wird in einem großen Schlafsaal, und wer denkt hier duschen zu können, versucht das mal bei Minusgraden:) Wir buchten die Tour bei ALTITUD 6000, wir hatten 2 Guids, super Essen und eine Menge Spass. Das benötigte Equipment wurde uns zur Verfügung gestellt, inclusive Eispickel der auch zum Einsatz kam.

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Nach diesem wahnsinnigen Abenteuer war Nina für 1 Woche in Deutschland und Steffi hat in Cochabamba die Stellung gehalten. Nach knapp 3 Wochen Cochabamba, wo wir bei Jan wohnten ging es weiter nach Potosí, Sucre und Rurrenabaque (Pampas).

Potosí

Also sind wir, wie sollte es auch anders sein, im Nachtbus nach Potosí gefahren, kamen um 6 Uhr morgens an, haben erst mal 4 Stunden im „Video-Zimmer“  eines Hostels geschlafen und danach die Stadt besichtigt. Als wir zurückkamen haben wir dann erfahren, dass es kein Zimmer für uns gibt. Bestätigung-tja bringt in dem Fall nichts. Also sind wir ins nächste Hostal umgezogen und dank Steffis Spanisch-Künsten…ja wir machten keinen Sprachkurs in Cochabamba durfte Nina eiskalt duschen… im Nachhinein kam raus, dass das warme Wasser lediglich 10-15 Min braucht…:)

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2polloslocos-bolivien270Am Tag darauf ging es in die Minen von Potosí. Diesbezüglich können wir nut zwingend den Film: The Devil´s Miner empfehlen. Die Tour buchten wir über unser Hostal. Auf dem Markt nahe der Mienen kauften wir kleine Präsente für die Minenarbeiter: Kokablätter, 96% Alkohol, Saft und wie sollte es anders sein Sprengstoff. Uns wurde gesagt, dass Potosí der einzige Ort auf der Welt sei, wo man legal Sprengstoff kaufen dürfe. Nun ja ein Präsent haben wir einbehalten und nahmen es mit nach Cochabamba. Die restlichen Präsente gaben wir an die Mienenarbeiter weiter oder opferten sie dem Tio, dem “Gott der Unterwelt”, den die Mienenarbeiter durch Opfergaben gnädig stimmen möchten. Die Mienen sind eng und dunkel, wir hielten uns hauptsächlich in einem Nebenarm auf, wo nur noch wenige Arbeiter Mineralien zu Tage fördern. Silber gibt es schon lange nicht mehr, man sagt mit dem früher zu Tage geförderten Silber hätte man eine Brücke von Spanien bis nach Bolivien bauen können- aus Silber, versteht sich.

Am Abend sind wir nach Sucre gefahren, Fahrzeit 4 Stunden. Hier haben wir uns tagsüber das Städtchen angeschaut und sind abends, jawohl im Nachtbus, zurück nach Cochabamba.

Rurrenabaque / Pampas

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Wir hatten nicht mal 12 Stunden und es ging im Nachtbus nach La Paz, von wo aus wir am nächsten Tag nach Rurrenabque geflogen sind (Airline: Amaszonas). Vergkichen mit dem Huayna Potosí liegen fast 6000 Höhenmeter dazwischen. Gebucht haben wir über den Reiseanbieter República Tours in La Paz, es war ein Kombiangebot Flug und Tour für etwa 180 Euro pro Person. Wenn Ihr es nicht so kurzfristig wie wir plant, sind die Flüge auch noch günstiger. Aber plant am besten immer ein wenig Puffer ein, wenn Ihr ein Weiterreiseticket habt, da wir ihr gleich lesen werdet, die Flüge in und aus dem Dschungel auch gerne mal verschoben werden, und wie in unserem Fall um einen ganzen Tag.

2polloslocos-bolivien62Mit diesem besagten Morgen fing unsere Glückssträhne an… In der Nacht haben wir erfahren, dass unserer 1. Flug gecancelt wurde, also mehr Zeit am Flughafen für Frühstück & Co. In Rurrenabque ging es dann im 4×4 ca. 3 Stunden über Stock und Stein Richtung Amazonas. Leicht durchgeschüttelt bekamen wir ein Mittagessen und wenig später ging es auf das Boot, auf dem 10 Personen platz finden. Wir fuhren 3 weitere Stunden durch die Gewässer der Pampas. Hier haben wir Vögel, Krokodile, Schildkröten und andere noch nie zuvor gesehene Wasserschweine (Capybaras) gesehen.

Am nächsten Tag haben wir uns auf die Suche nach Anacondas gemacht. Da wir überleben, haben wir leider keine lebende gesehen. Im Anschluss schwammen wir mit pinken Delphinen, Krokodilen und Piranhas und hatten keinen blasen Schimmer was unter oder neben uns war (angeblich halten die Delphine die anderen „Mitbewohner” davon ab dem Menschen zu nahe zu kommen, wir glaubten es mal…) Am letzten Tag haben wir bewiesen, dass wir es mit jedem Fisch aufnehmen können, wir haben nämlich fleißig Piranhas geangelt, aber nicht verspeist. Und somit war unsere Pampas-Tour auch schon wieder zu Ende und es ging im Boot und Bus zurück nach Rurrenabque.

Hier sollte am nächsten Morgen unsere Maschine zurück nach La Paz gehen.. denkste.. vier weitere Flugstornierungen später war uns klar, dass wir noch eine Nacht länger im Dschungel bleiben dürfen. Die Airline gab uns eine Entschädigung, um die Kosten für die Unterkunft zu bezahlen. Die Kosten der Umbuchung für unseren Weiterflug mussten wir selbst tragen. Am kommenden Morgen durften wir dann ausfliegen, und wie sollte es anders sein hatte unser Flug von La Paz nach Cochabamba ebenfalls 2 Stunden Verspätung. Zu erwähnen wäre an dieser Stelle noch, dass wir kurz vorher erfahren hatten, dass unser Flug von Calama nach Santiago de Chile gestrichen wurde und wir uns für 2 Tage vorher oder 3 Tage später entscheiden mussten. Also Ihr seht etwas Puffer kann ie schaden:) In Cochabamba angekommen hatten wir dann noch knapp 24 h, um uns dann auf die Weiterreise nach Chile zu begeben.

Und ab hier wird es mehr als absurd: Von Cochabamba aus ging es in Richtung Calchane (Grenze) und dann weiter nach Iquique. Steffi hatte sich kurz vor Abreise überlegt, alleine weiter zu reisen…, sie ist versehentlich in den falschen Bus eingestiegen und dieser setze sich bereits in Bewegung. Nach knapp 12 Stunden kamen wir an der Grenze (Bolivien-Chile) an, mussten noch knapp 4 Stunden warten bis jedes Gepäckstück kontrolliert wurde und jeder im Bus seine zwei Stempel hatte und dann ging es weiter nach Iquique. Denkt daran, keine frischen Lebensmittel mit einzuführen bzw. anmelden, so konnten wir legal eine Salami mit nach Chile nehmen.

Huayna Potosi
Potosi & Sucre
Rurrenabaque
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